Schlag ins Gesicht für die Hamburger SPD

Nico —  29.02.2004

Ernüchternd. Die Hamburger SPD wurde abgestraft, vor allem wohl wegen der Bundespolitik, aber auch, weil Ole von Beust hohe Sympathiewerte hat und der SPD in Hamburg keine Erneuerung zugesprochen wird. Im Gegensatz zur CDU hat die SPD die Themen der Stadt aufgegriffen und versucht, sie den Wählern näher zu bringen. Dabei ist sie gescheitert.

Auf der anderen Seite freue ich mich natürlich, dass Schill jetzt seine Auswanderungspläne wahrmachen kann und die Pünktchen-Partei FDP künftig ausserhalb des Parlaments bleiben muss. Die Grünen haben gut zugelegt, was auch so zu erwarten war.

Die Stimmung auf der Wahlparty der Hamburger SPD war aber dennoch ganz gut, was wohl daran liegt, dass viele Genossen befürchteten, bei 26% zu landen. Ganz schön bitter, für eine Partei, die vor gar nicht langer Zeit immer um die 50% der Stimmen hatte.

One response to Schlag ins Gesicht für die Hamburger SPD

  1. Ernüchternd finde ich, dass mit einer Wahlcampagne in schönen Farben aber mit wenig Inhalt die CDU sosehr an Stimmen gewinnt. Das hat die SPD nicht verdient. Immerhin hat diese ja 1,5 % mehr als voraus gesagt gewonnen. Von einem Gewinn darf man aber sicherlich nicht sprechen.