Nun ist es also amtlich, Männer haben mehr Freizeit als Frauen, die ewige Ungerechtigkeit geht also munter weiter. Allerdings bezweifle ich stark den Wert dieser Untersuchung.
Männer verbringen der Statistik zufolge ihre Zeit lieber hinter Zeitungen, Büchern oder vor dem Fernseher und Computer, wogegen Frauen mehr Wert auf soziale Kontakte legen. Für Besuche, Gespräche im Freundeskreis und kulturelle Aktivitäten nehmen sie sich pro Tag eine Viertelstunde mehr Zeit als Männer. [Der kleine Unterschied: Männer haben mehr Freizeit (02.03.2004) - Tagesschau]
Männer lesen meistens auf dem Klo, das kann man allerdings nicht als Freizeit deklarieren, das ist harte Arbeit. Fernsehen nutzen wir lediglich als Fortbildungsmassnahme und am Computer arbeiten wir ausschliesslich. Wenn man sich dann noch die Freizeitaktivitäten der Frauen ansieht und feststellt, dass hier Telefonieren überhaupt nicht aufgelistet ist, dann kann man locker noch einmal 1 Stunde bei den Männer abziehen und 2 Stunden bei den Frauen dazu packen. Schon sieht das alles wieder ganz anders aus und das richtig starke Geschlecht ist fein raus. Gut, dass es drauf ankommt, Statistiken auch interpretieren zu können.
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