Heute landete Das Blog-Buch von Dirk Olbertz auf meinem Schreibtisch und wurde gleich mal durchgearbeitet. Im Vorfeld hatte ja dieses Buch einiges an Diskussion ausgelöst a la “wenn jemand so doof ist und ohne Buch nicht bloggen kann, dann soll er es gleich lassen”, aber ich muss sagen, dass die Kritiker (die natürlich das Buch nicht gelesen hatten) dem Autor und seinem Werk Unrecht tun.
Das Blog-Buch ist ein günstiges Buch (9,95 EUR) und eine ideale Hilfestellung für all diejenigen, die zwar Interesse am Bloggen haben, sich die ersten Schritte aber ohne tiefergehende Anleitung nicht zutrauen. Detailliert beschreibt Dirk wie man sich bei den drei Weblog-Diensten twoday.net, 20six und blogg.de anmeldet, sein Blog konfiguriert, Artikel schreibt, Trackback nutzt und Zusatzdienste einbinden kann. Sympathisch finde ich, dass Dirk nicht lang und breit auf blogger.de, seinen eigenen Dienst, eingeht, sondern stattdessen auf twoday.net, der ebenfalls auf Antville/Helma basiert. Ich habe nun auch endlich mal herausgefunden, wie man damit einen Artikel verfassen kann… wechseln werde ich allerdings nicht.
Im Vergleich zu dem unsäglichen Buch Generation Bloggern, das ohne klaren Fokus ewig und drei Tage über die Nutzung von Weblogs schwadroniert und ohne Bedenken in der Buchhandlung in 15 Minuten durchblättert werden kann, bietet das Blog-Buch einen schnellen und klaren Einstieg in die Welt der Weblogs. Man benötigt keinen technischen Background für die Lektüre dieses Buches, die Kenntnis der Nutzung eines Webbrowsers genügt voll und ganz.
Fazit: Ideal für Einsteiger. Kaufen und nichtbloggenden Freunden schenken, damit man nicht ständig “Blogg’ das doch!” sagen und seltsame Blicke bekommen muss.
Damals, als 38911 Basic Bytes free noch die grosse weite Welt bedeuteten, da hatte ich auch einen C 64, mit allen Schikanen, erst mit einer Datasette, dann mit einer über Monate ernölten Floppy 1541, die später noch eine parallele Schnittstelle bekam, damit ich Disketten in 15 sec. kopieren konnte. Das waren noch Zeiten. Reihenweise kaputtgedaddelte Joysticks und wachsendes Unverständnis bei den Erziehungsberechtigten (“guck mal da, der Lauftext, dann habe ich noch die Interrupt-Routine mit der Musik aus dem Spiel ausgebaut, und guck mal, da blinkt ein Sprite, alles gleichzeitig!” – “???”) begleiteten mich durch diese Zeit, bis irgendwann der C64 unspannend wurde, weil die Floppy 1541 kaputt war.






















