Online-Bezahlsysteme und kein Ende

Nico —  6.04.2004

Jeremy Zawodny regt sich herrlich über die momentan verfügbaren Online-Bezahlsysteme auf und spricht mir aus der Seele:

You know, I really can’t wait until all these stupid little on-line credit card payment systems just shrivel up and die, leaving the only logical players: Visa, Mastercard, Discover, and American Express.

I’m so sick of having to enter my credit card number into yet another system just to register a piece of $18 software.

God, haven’t we cracked this nut yet? It’s 2004 for god’s sake!

Das ist eine nervige Sache beim Online-Shopping, aber aus Sicht eines Anbieters wird es noch viel absurder. Da konkurrieren mehrere Dutzend Online-Bezahlsysteme miteinander, oftmals Firmen, die äusserst dubios wirken und versuchen allesamt, trotz absurd hoher Transaktionskosten neue Kunden zu gewinnen. Alle reden sie von Micropayment und der tollen neuen Möglichkeit, Online Geld ausgeben zu können. Aber sowohl als Anbieter als auch als Anwender wird man ziemlich allein gelassen und vor allem geschröpft.

[via: On-line Payment Insanity (Jeremy Zawodny’s blog)]

2 responses to Online-Bezahlsysteme und kein Ende

  1. Ist man denn schon hinter dem Geheimnis von Apples iTunesMusicstore gekommen? hier wurde ja spekuliert das Apple Transaktionskosten spart, indem sie Eigenarten der Kreditkartenanbieter ausnutzen (sinngemäß: Apple rechnet nicht jeden 99cent-song des kunden ab, sondern wartet einige Wochen, i.d. Hoffnung dass der Kunde bis dahin noch mehr songs gekauft hat und bundlet dann die abrechnungen)

  2. das ist natürlich eine pfiffige Lösung. Die andere Variante ist der WEB.Cent von web.de, bei dem man erstmal sein Account auflädt und dann nach und nach das Geld ausgibt. Gut vor allem für web.de, weil die ordentlich Spielgeld bekommen…