Ballmer und Linux: viel FUD

Nico —  29.04.2004

Gestern hat Steve Ballmer seinen 50.000 Mitarbeitern mal wieder die Story von Linux und Microsoft erzählt.

„IBM’s endorsement of Linux has added credibility and an illusion of support and accountability, although the reality is there is no ‚center of gravity,‘ or central body, investing in the health and growth of noncommercial software or innovating in critical areas like engineering, manageability, compatibility and security.“

Und da hat er sogar teilweise Recht. Es gibt keine zentrale Instanz, was aber nicht heisst, dass in den Bereichen Stillstand herrscht. Das Gegenteil ist der Fall.

„In this environment of lean budgets and concerns about Microsoft’s attention to customers, noncommercial software such as Linux and OpenOffice is seen as an interesting, ‚good enough‘ or ‚free‘ alternative.“

„Good enough“ ist immer noch besser als Windows oder M$ Office.

[via: Microsoft’s Ballmer: „Linux Requires Our Concentrated Focus and Attention“ (LinuxWorld)]

One response to Ballmer und Linux: viel FUD

  1. Der gute Herr Ballmer scheint da versehentlich einen alten Text an seine Mitarbeiter versandt zu haben.

    Das trifft sowohl auf die Argumente zu, die vor 4 bis 5 häufig gegen Open Source vorgebracht wurden („Keine Roadmap“, keine Haftung, kein Support). Und freie Software als „latest new thing“ zu bezeichnen, wirkt ein bisschen merkwürdig:

    „There is always enthusiasm in our business for new concepts. So-called ‚free software‘ is the latest new thing.“