Hamburgs Polizei droht mit Schikanen

Nico —  15.07.2004

Wie es scheint, ist das Thema Innere Sicherheit doch nicht so wichtig in Hamburg, oder jedenfalls führt es nicht dazu, dass die Arbeitsbedingungen der Polizei nachhaltig verbessert werden.

So plant die Gewerkschaft der Polizei etwa im Rahmen einer „Aktion Nagelstiche“ Innensenator Udo Nagel (parteilos) oder Bürgermeister Ole von Beust (CDU) zu Hause abzuholen und ihnen, wenn möglich, tagelang durch Gewerkschafter mit einem „Intensiv-Personenschutz“ „auf den Geist zu gehen“. Diskutiert wird weiter ein „Knöllchentag“, an dem Polizisten in einer Art Streik entweder gar keine Strafzettel verteilen oder jeder verfügbare Beamte auf die Jagd nach Parksündern geht […].[via: Abendblatt: Polizisten drohen mit Schikanen]

Also gar keine Strafzettel verteilen würde ich auch als längerfristige Aktion durchaus unterstützen.

Man sieht aber auch, dass abgesehen von Symbolpolitik mit neuen blauen Uniformen und blauen Peterwagen nichts wirklich geändert wurde in Hamburg.

One response to Hamburgs Polizei droht mit Schikanen

  1. Falls es Euch noch nicht aufgefallen ist: die sind schon dabei. Ich sehe momentan bei jeder Autofahrt Verkehrskontrollen, d.h. bei jeder Fahrt sehe ich Polizisten am Straßenrand mit angehaltenen PKW — das gab es in der Häufung zuvor nicht.