Ole verramscht die Krankenhäuser

Nico —  25.08.2004

Zwar sind 76,8% der Hamburger gegen den Verkauf des Landesbetriebs Krankenhäuser (LBK), aber das ist dem Bürgermeister Ole von Beust schlichtweg egal.

318,625 Millionen Euro – das ist die Summe, für die der Senat den Landesbetrieb Krankenhäuser (LBK) Hamburg an Asklepios verkaufen will. So haben es Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) und Wissenschaftssenator Jörg Dräger (parteilos) gestern verkündet. 200 Millionen sind am 30. November nächsten Jahres fällig, allerdings zahlt Asklepios nur einen Teil bar, der Rest wird über einen Kredit finanziert. Der Restkaufpreis wird beim Börsengang des Unternehmens fällig, muss aber zuvor verzinst werden. [Abendblatt]

Wozu hat Hamburg eigentlich plebiszitäre Elemente eingeführt, wenn diese so leicht vom Bürgermeister zu ignorieren sind?

One response to Ole verramscht die Krankenhäuser

  1. 319 Millionen Euro Verkaufspreis. Davon sind 200 Millionen ein Kredit, der aus LBK-Einnahmen finanziert werden muss und für den die Stadt bürgt. Die weiteren Defizite sollen durch Vermarktung nicht genutzter Klinikgrundstücke und Gebäude ausgeglichen werden. Die Altlasten für Pensionen und Schulden bleiben beim Steuerzahler hängen.
    Toller Deal! Fragt sich nur für wen…