Dönerstag – Willkommen im Establishment

Nico —  16.09.2004

Heute mal kein Foto, der Dönerteller war lecker wie immer. Es war alles zu aufregend. Martin wollte mit der U-Bahn hinkommen, hatte sein Schild umhängen „Ich bin der Martin, will nach Dubara hin.“ und wollte los. Wir wollten ihn dort abholen. Er fragt „Hudtwalkerstr, Lattenkamp oder Saarlandstr.?“, ich antworte „Lattenkamp“ und meine „Saarlandstr“, Martin schnappt sich seinen Brustbeutel und stapft los. Später fahren wir los, niemand ist an der Saarlandstr., auch beim Dönerladen ist niemand. Wir besetzen draussen schon mal einen Tisch, unser Stammdönerzubereitungsfachmann erblickt mich und gestikuliert. „Zwei Dönerteller, drei Dönerteller?“ Weltmännisch halte ich ihm vier Finger entgegen und bekomme vier Finger als Bestätigung. Ich bin angekommen auf dem Döner-Olymp. Ich habe keine Stammkneipe; ausser meinem Friseur, dem Fleischer, dem ehemaligen Gemüsemann und jetztigen Alkohlikertreffbetreiber und dem Superspar-Personal kennt mich niemand im Viertel, aber ich kann Dönerteller mit Handzeichen bestellen, das ist doch schon mal was. Auch die üblicherweise später georderte Lamacun wird mit „normal, ohne scharf und Zwiebeln?“ bestätigt. Man kennt sich. Martin tauchte leider nicht auf, Handy war auch nicht an, zum Glück kam Thorsten aber noch dazu, wäre ja schade um den Dönerteller gewesen. Glücklicherweise hat sich eine alte Dame um Martin gekümmert, so dass er nach unserer Rückkehr wohlbehalten auf seinem Platz sass, etwas verstört, aber doch glücklich, wieder bei uns im Büro zu sein. Nur Hunger hat er.

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One response to Dönerstag – Willkommen im Establishment

  1. und sowas passiert immer wenn der mund schon wässert…