Bankrott-Erklärung einer Jugendorganisation

Nico —  28.10.2004

Die Junge Union versammelt sich, Helmut Kohl schreitet durch die Halle und die Massen singen „Wir haben ein Idooool, Helmut Koohl, Helmut Koohl!“

5 responses to Bankrott-Erklärung einer Jugendorganisation

  1. Ja ja. Die Jusos vermissen sicher auch noch die gute alte D-Mark. Und ärgern sich grün, dass Ihr Deutschland wieder eine Polen-Grenze hat und dass durch die Dienstleistungsfreiheit nun das Handwerk bedroht ist. — Aber vielleicht ist die Parteifinanzierung durch Verlagsbeteiligungen ja doch das bessere Modell.

  2. Martin, wenn wir auf dem Niveau weitermachen wollen, dann kann ich ja auch mal in den Raum stellen, ob das Beiseiteschaffen von illegallen Parteispenden und das Rückholen als jüdische Erbschaften der bessere Weg zur Parteifinanzierung ist?

  3. Ich finde beide Modelle nicht OK.

    Die JU hat sich für Einheit und Europa bedankt, nicht für Parteispenden. Die Quittung bekommen diejenigen JU’ler, die nebenbei CDU-Mitglieder sind (müssen sie nämlich nicht sein, sind aber fast alle, vor allem die in Oldenburg waren), in Form des „Hessen-Soli“ etc. deutlich zu spüren, und trotzdem sind Sie Christen genug, zu vergeben. – Und kein US-Amerikaner würde einem Landsmann, der für Hugh Grant schwärmt, den Vorwurf machen, er sei für illegale Prostitution. Sowas ist typisch deutsch.

  4. Stichwort CDU: ja, ich habe die Bayern bewußt übergangen. Die sind natürlich nicht direkt betroffen.

  5. Kohl Groupies (via lummaland)…