Geld und Politik – Transparenz fehlt

Nico —  19.12.2004

Die CDU beschäftigt sich lieber wieder mit sich selber und Laurenz Nimmersatt sowie der Wirbel um Meyers RWE-Bezüge sorgen für Empörung unter den Journalisten, aber eher für leise Töne bei den anderen Politikern.

Die Bezüge von Laurenz Meyer sind nur ein besonders krasses Beispiel, wie sich Politiker die Taschen füllen und ihre finanzielle Unabhängigkeit aufgeben. Ich kann nachvollziehen, dass ein Landespolitiker mit einer sehr beschränkten Stundenzahl noch seine Arbeit weiter führt, um eben nicht ganz herauszukommen. Sobald aber eine Position wie die von Herrn Meyer im Landtag von NRW oder von Herrn Arentz bei der CDA erreicht wird, und de fakto neben der Politik keine Zeit mehr über ist, dann sind die Nebeneinkünfte äusserst kritisch zu sehen.

In den USA haben die Politiker alle ihre Bezüge offen zu legen, in Deutschland wird sich immer noch gegen Transparenz bei Abgeordnetenbezügen gewehrt. Warum wohl?

Ich tippe darauf, dass auch in diesem Fall schnellstens versucht werden wird, das Thema zu verdrängen, denn Fälle wie die von Arentz umd Meyer bei RWE wird es sicherlich noch bei einigen anderen grösseren Firmen geben, quer durch die Parteien.

One response to Geld und Politik – Transparenz fehlt

  1. Derzeit wird viel über die Nebeneinkünfte deutscher Berufspolitiker geredet. Die haben diese aber auch wirklich nötig, zeigen sie ihre volle Kreativität und Skrupellosigkeit doch erst beim Finden neuer Nebeneinkunftsmöglichkeiten. Verglichen mit ihren rus…