Es werden gerade vielerorts Argumente pro und contra einer zusätzlichen Komponente nofollow im Link bei Kommentaren aufgeführt. Aber nicht wirklich alles ist so wild, wie es dargestellt wird.
1. “Nur so kann Google herausfinden, was Blogs sind und dann die Blogs aus dem Index herausfiltern oder von der Wichtigkeit herabstufen.”
Also, wenn wir es schaffen, von weblogs.com und blo.gs die aktuellen Blogs zu bekommen und dort die Blogs aus dem deutschsprachigen Raum auch noch herauszufiltern, dann sollten Suchmaschinen-Anbieter wie Google, Yahoo oder MSN auch in der Lage sein, dies zu tun. Die haben eine Handvoll Angestellte mehr als wir, und auch ein paar Serverlein mehr, um diese Informationen zu verarbeiten.
2. “Das ist den Spammern doch egal, die spammen weiter.”
Das mag sein. Aber wenigstens haben sie dann erst einmal keinen Erfolg durch ein besseres Suchmaschinen-Ranking. Nerven wird es trotzdem. Nach und nach werden aber die Spammer merken, dass sie kaum noch Erfolge via Comment-Spamming erzielen können.
3. “Mein Kommentar ist weniger wert, wenn ich nicht richtig verlinkt werde.”
Das ist eine etwas verbissene Sicht des Bloggens und Kommentierens, dass nur dann ein Erfolg zu sehen ist, wenn der PageRank steigt oder die Anzahl der Verlinkungen bei Blogstats sich verbessert. Ich denke, dass man dort durchaus ein Tool für basteln kann, die validen Kommentaren einen nofollow-freien Link gibt.
Getreu dem Motto “Es wird nicht alles so heiss gegessen, wie es gekocht wird.” kann man diese Initiative der Suchmaschinen-Betreiber durchaus unterstützen, auch wenn sich die Erfolge sicherlich erst in ein paar Monaten einstellen werden. Ein etwaiges Herabstufen der Weblogs in den Indizes der Suchmaschinen kann aber auch ohne nofollow passieren.
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