Wenn Bild weiterhin knallhat die Fakten recherchiert wie im Artikel Das Leben des Robert Hoyzer, dann wird da bald ein Film draus werden, gefördert mit Mitteln des DfB, Lotto Berlin und der Inititiative Schiris in Not.
So sähe der Plot für den Film aus:
Ein kleiner Junge wächst in Berlin auf, verbringt die meiste Zeit auf dem Bolzplatz. Er ist gut, aber er muss sehen, dass er nicht gut genug ist, um in der Auswahl zu spielen. Sein Vater nimmt ihn zur Seite und erklärt ihm, wie wichtig ein Schiedsrichter für das Spiel ist. Der junge Held nimmt den Rat des Vaters an und will Schiedsrichter werden, so wie sein Vater auch.
Nach eingen Jahren wird der junge Held immer besser als Schiedrichter und darf auch in den oberen Ligen pfeifen. Nach und nach will der junge Schiedsrichter mehr vom Leben, er geniesst das Leben in Berlin. “In Berlin wohnt er in Steglitz bei seiner Freundin Antje (26), einer Stewardeß. Die Wohnung für ca. 300 000 Euro war von ihrer Mutter gekauft worden. Hoyzer ging dort ein und aus. Typ Frauenschwarm. Immer leicht gebräunt. Stammgast in den Berliner Szene-Läden ?90 Grad?, ?Pearl? oder ?Tucher? am Brandenburger Tor. Auftritte als blonder Pfau.”
Das Party-Leben in Berlin ist teuer und unser Protagonist gerät zunehmend mehr in Geldsorgen. Über einen Tipp eines vermeintlichen Freundes gerät er in die Fänge der Wett-Mafia (Obermafiosi gespielt von Jürgen Prochnow) und muss als Gegenleistung für Kredite Spiele schieben. Dies geht nicht lange gut und der Held schmeisst alles hin. Sein Vater drängt ihn, die Wett-Mafia ans Messer zu liefern, aber der junge Held hadert noch etwas; Gewissensbisse plagen ihn, aber auch Angst vor der Wett-Mafia. Schliesslich, in einer spektakulären Verfolgungsjagd auf dem Ku’damm wird der Wett-Mafia-Boss gestellt, dieser kann aber Franz Beckenbauer als Geisel nehmen. Nach der Befreiung durch unseren jungen Helden kommt es zu einem Gerichtsprozess, wo der Wett-Mafia-Boss zu lebenslänglich verurteilt wird, aber unser junger Held mit einem Jahr Gefängnis davon kommt, weil er alles zugibt und alles zutiefst bereut, letztendlich aber die Beziehung zu seinem Vater und dessen übergrosse Präsenz für das Fehlverhalten verantwortlich gemacht wird.
Der letzte Schwenk der Kamera zeigt einen grauen Gefängnishof, mittendrin der junge Held im gelben Hemd, der ein Spiel zweier Knast-Mannschaften pfeift.
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