Hoyzer und keine Ende – Verstrickung von Profis in die Affäre?

Nico —  30.01.2005

Hertha bestreitet Verwicklung in Wettskandal und der interessierte Fussball-Fan fragt sich langsam, was noch alles kommt an Vorwürfen, Vermutungen und Verstrickungen. Sportwetten sind schon lange nicht mehr das gute alte TOTO, sondern eine nette Möglichkeit, Geld zu machen, vor allem für die Sportwetten-Anbieter.

Ein generelles Wett-Verbot für Spieler würde vermutlich nicht überprüfbar sein und auch nichts bringen. Im Gegenteil, wenn ein Spieler sein Taschengeld aufbessern will und auf seinen eigenen Verein setzt, dann hätte ich da nichts gegen. Wenn ein oder mehrere Spieler ein Spiel schieben wollen, aus welchen Gründen auch immer, dann kann man dies schlecht durch Verbote verhindern. Wir sollten aber auch nicht so tun, als ob dies an der Tagesordnung stünde.

Ich bin gespannt, was da noch nachkommt, irgendwie bezweifle ich, dass nur in Berlin gewettet wird. Schön finde ich aber auch die Zielgruppen-genaue Werbung von Wettanbietern bei Artikeln zum Thema…

3 responses to Hoyzer und keine Ende – Verstrickung von Profis in die Affäre?

  1. This can’t be a coincidence. First ITW publishes the healing hands of Siemens the day after I already did, then Nico plays plays bet-and-win with Hoyzer the day after I already did. Come on guys. Isn’t it enough that we…

  2. Ein generelles Wett-Verbot würde sicherlich allein nichts bringen, aber es würde den richtigen Ton setzen. Sowas ist seit Jahrzenten Gang und Gäbe in US Profi-Sport, und sogar beliebte Stars wie Willie Mays und Pete Rose waren nicht davon geschont.

  3. das wäre ja fast so, als würde man doping bei sportlern verbieten, wo kämen wir denn da hin? :)