Gefälschte Fake Blogs?

Neulich wurde McDonalds für ein Frittenblog kritisiert, dass augenscheinlich nur als PR Instrument genutzt und als Blog vorgegaukelt wurde.

Was ist nun, wenn jemand ein Fake Blog fälscht? Also beispielsweise BurgerKing Blogs einrichtet, die nach unterschwelliger McDonalds-Werbung aussehen, um dadurch den Mitbewerber bei Bloggern in Mißkredit fallen zu lassen?

Das könnte relativ witzig werden, wenn dann gefälschte Fake Blogs um die Aufmerksamkeit der Leser ringen. Aber wer sagt, dass es so etwas noch nicht gibt?

So leicht Blogs zu nutzen sind, so leicht kann man sie auch mißbrauchen. Wer dies pfiffig macht, kann jede Menge Unfug anstellen und vom Multiplikator-Effekt der Blogger profitieren. Wer dann die Tools hat, um die Fakes und gefälschten Fakes durch Analyse herauszufiltern, wird ebenfalls profitieren.

Mal eine Frage in die illustre Runde, die eigentlich nur wegen meiner Dönerbilder hier rumliest:

Sind Euch schon mal Themen in Blogs aufgefallen, die eigentlich gerade nicht in der Öffentlichkeit präsent sind, aber dennoch behandelt werden? Also nicht so offensichtlich wie im Falle von McD.

Ein fiktives Beispiel wäre, wenn auf einmal eine Handvoll Blogger häufiger darüber schreiben würden, dass diese seltsamen Nasenklemmdinger beim Sport wirklich toll sind, denn diese Produkte sind nach einer anfänglichen Präsenz irgendwie von der Bildfläche verschwunden und könnten quasi einen zweiten Sommer gebrauchen…

Mich würde natürlich insbesondere dabei interessieren, ob diese Blogs verlinkt sind, oder alleinstehend an verschiedenen Ecken der Blogosphäre auftauchen, ohne gemeinsame Schnittpunkte, aber verschiedene Lesergruppen abgreifend. Für Extra Credit kann man mir gerne auch gefälschte Fake Blogs liefern…

Also, aufgepasst und mitgemacht.

[via: Micro Persuasion: Someone Will Fake a Fake Blog]

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3 Antworten auf „Gefälschte Fake Blogs?“

  1. Ich seh das nicht so dramatisch mit den Fakeblogs. Die Community ist ziemlich mißtrauisch und medienkompetenzmäßig sehr fit. Hinter die Fassaden zu schauen ist ja praktisch ein Reflex. Und den „Multiplikatoreffekt“ kriegt man ohne die A-List nicht hin.
    Das Risiko eines kapitalen Imageschadens, wenn die Geschichte auffliegt, ist einfach zu groß.

  2. Ähm, da gibt es ein paar Blogs in der deutschsprachigen Blogosphäre, deren „Betreiber“ behaupten, sie würden für dich arbeiten, meinst du sowas? Das wäre Pappa Scott, Ameisenstadt, Webpropaganda und ein paar andere :) Zumindest bringen sie oft die gleichen Themen. Jetzt wo du es schreibst. Das das noch niemanden vorher aufgefallen ist… hmmm…

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