RFID-Tagging in einer Grundschule

Nico —  12.02.2005

Bislang wurde von RFID meist im Zusammenhang mit Supermärkten geredet, aber in der kalifornischen Kleinstadt Sutter hat man einen innovativen Nutzen für RFID entdeckt: Die permanente Überprüfung von Kindern.

Ein Auszug aus der Lokalzeitung Appeal-Democrat:

Prompting letters to the editor and calls to the Appeal-Democrat from as far away as Texas and North Carolina, Brittan Elementary School in Sutter is continuing to operate its security badge/electronic attendance program.

The badges, which started being used last month by Principal/Superintendent Earnie Graham, automatically take students‘ attendance when they walk through a classroom door with a scanner mounted above it. The badges must be worn at all times on a breakaway lanyard around their necks.

The issue has generated numerous letters and e-mails to the Appeal-Democrat – both for and against – and has drawn the interest of national media.

Die Schulkinder müssen ein Bändsel um den Hals tragen, damit jederzeit klar ist, ob sie sich noch auf dem Schulgelände befinden. Herdenhaltung im Jahr 2005. So habe ich mir Big Brother immer vorgestellt.

Warum Kindern Vertrauen schenken, wenn man sie überwachen kann?

[via: California school mandates RFID tags for students – Engadget – www.engadget.com]

One response to RFID-Tagging in einer Grundschule

  1. Hoffentlich hat unser Verkehrsminister den Artikel noch nicht gelesen. Denn wer Kinder überwacht, kann auch Fußgänger überwachen. Nur verkehrsplanerisch, versteht sich.

    Die Maut für Fußgänger, wenn das keine Herausforderung für TollCollect ist?! 1 Cent pro gelaufene 100 Meter und Herr Eichel hätte keine Sorgen mehr.

    korfstroem