Was die FAZ über Carsten Harry Petersen schreibt, klingt ja nicht wirklich erbaulich:
Bei der vorgezogenen Wahl 1983 kam Carstensen in den Bundestag. Er gewann seitdem seinen Wahlkreis direkt, außer 1998. Im Bundestag ist er nicht weiter aufgefallen; manche nennen ihn faul. Aber alle, über alle Parteigrenzen hinweg, mögen ihn. Er wurde 2002 bekannt, als der Kanzlerkandidat der Union, Edmund Stoiber, ihn als möglichen Landwirtschaftsminister in sein “Kompetenzteam” aufnahm. Das geschah weniger wegen der landwirtschaftlichen Kenntnisse Carstensens als aus Gründen der regionalen Verteilung, dem Proporz. Damals wollte Carstensen im Zuschnitt des Ministeriums den Verbraucherschutz durch die Zuständigkeit für Fischerei ersetzen. Fischereipolitischer Sprecher wurde er in seiner Fraktion genannt.
Die CDU stellt also einen aus Proporzgründen vom Hinterbänkler zum Spitzenkandidaten auf. Für das Amt des Ministerpräsidenten reicht das nicht wirklich. Das werden auch die Wähler so sehen. Dazu passend die letzte Umfrage von n-tv: nur 13% sehen die Opposition als Sieger bei den Wahlen und 75% geht davon aus, dass SPD und Grüne die Wahlen gewinnen werden.
Ähnliche Artikel:
- USA: Brauchen wir UN-Wahlbeobachter? Wenn ich das hier sehe, dann fühlt man sich an Berichte erinnert über Wahlen in...
























