Ich fahre beruflich häufiger mal mit der Bahn und habe Ende Januar meine Bahncard 25 auf eine Bahncard 50 geupgraded. Beim Ausfüllen des Formulars habe ich meine alte Bahncardnummer angegeben, und diese sollte laut Bahnmitarbeiter dann auf meiner neuen Bahncard 50 auf zu finden sein. Für eine Übergangszeit gab es die vorläufige Bahncard, auf der keine Nummer zu finden war, die aber mit meiner alten Bahncard 25 noch zu nutzen war. Meine Tickets werden von der Firma online gebucht und mir ausgedruckt.
Gestern morgen fuhr ich in einem rappelvollen Zug zur ITB nach Berlin. Der freundliche Bahnmitarbeiter kontrollierte mein Ticket und stellte fest, dass die Nummer meiner Bahncard 50 nicht mit der Nummer auf dem Ticket übereinstimmte. Auf die Frage “Haben Sie eine neue Bahncard, kann es sein, dass sich da die Nummer geändert hatte?” musste ich nur kurz “Ja” erwidern und schon entschwand er mit den Worten “ich überprüfe das kurz telefonisch, das sollte kein Problem sein”. Nach einer knappen halben Stunde kam der Bahnmitarbeiter wieder, drückte mir das Ticket in die Hand mit den Worten “ich habe das überprüfen lassen, Ihre Bahncardnummer hat sich geändert, bitte achten Sie darauf, bei den nächsten Buchungen auch die neue Nummer zu benutzten. Schöne Fahrt noch”. Ich dankte ihm für seine Mühe und setzte die Fahrt fort.
Heute abend bin ich dann von der CeBIT nach Hamburg gefahren, ebenfalls mit einem ausgedruckten Online-Ticket, im recht leeren ICE 70. Mit mir im Abteil sassen Heiko, Björn, Philipp und Michael. Die Zugbegleiterin erschien, wir fragten kurz nach, wann Railnet starten sollte und zeigten unsere Tickets vor. Ich gab ihr mein Ticket mit dem Hinweis, dass die Nummern wohl nicht stimmen würden, dass aber eine kurze telefonische Überprüfung alles klären könne, schliesslich habe das der Kollege gestern auch so gemacht. Darauf entgegnete mir Frau C. *****: “Das werden wir sehen, ich gehe aber davon aus, dass sie nachzahlen müssen.” Sie entschwand und erschien kurze Zeit später in Begleitung des Zugchefs Herrn W. ****.
Herr W. **** machte mich darauf aufmerksam, dass ich kein gültiges Ticket für die Zugfahrt von Hannover nach Hamburg besäße. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass es da ein kleines Problem mit den Bahncardnummern gäbe, dass sein Kollege gestern mir dies mitteilte und das Problem durch einen kurzen Anruf klären konnte. Zugchef **** teilte mir mit, dass ihm dies nicht möglich sei, da die telefonische Auskunft nicht eindeutig belegen könne, dass ich tatsächlich im Besitz eines ordnungsgemäßen Tickets sei, da auf dem Ticket a) eine falsche Bahncardnummer stünde und b) nur der Name der Firma, nicht aber meiner. Eine Visitenkarte akzeptierte er nicht als Nachweis meiner Firmenzugehörigkeit.
Stattdessen wurde auf einer Nachzahlung von 19,50 Eur bestanden. Ich habe diese Nachzahlung verweigert. Daraufhin wollte Zugchef W. **** meine Personalien aufnehmen. Dies habe ich ihm verweigert, schliesslich hielt er zu diesem Zeitpunkt bereits meine Bahncard und mein Ticket in der Hand. Daraufhin kündigte Zugchef W. **** an, den BGS zu informieren, der beim nächsten Haltepunkt dann meine Personalien aufnehmen würde und entschwand gen Zugtelefon.
Ich bin daraufhin hinterher gegangen und habe versucht, Herrn **** darauf hinzuweisen, dass Kulanz durchaus bei der Bahn geübt werden könne. Er lehnte dies ab, mit dem Hinweis, dass er nicht genau überprüfen könne, dass ich wirklich im Besitz eines gültigen Tickets sei. Nach einiger Diskussion wurde der BGS informiert und per Zugdurchsage nach “einem im Zug befindlichen Polizei- oder BGS-Beamten” gefragt. Mein lautstarker Einwurf “Ich bin unbewaffnet!” wurde von Herrn W. **** mit dem Hinweis “dies kann als Randale ausgelegt werden!” kommentiert.
Während Heiko und Björn versuchten, Zugchef W. **** und Zugbegleiterin C. **** zum Einlenken zu bringen, setzen wir die Fahrt bis Hamburg Harburg fort. Dort warteten zwei BGS-Beamten, denen Zugchef W. **** sofort das Problem schilderte. Ich bedankte mich bei W. **** und C. **** für ihre unvergleichliche Arbeit, wobei mir Frau C. **** das Schütteln der Hände verweigerte. Stattdessen wurden die BGS-Beamten aufgefordert, die im Abteil gemachten Fotos der Bahnmitarbeiter löschen zu lassen, was aber von den BGS-Beamten abschlägig beschieden wurde.
Auf dem Weg zum BGS-Büro zum Aufnehmen meiner Personalien meinte der BGS-Beamte zu mir, dass Zugchef W. **** wohl ein “extrem schlecht geschulter Mitarbeiter der Bahn AG” sei. Dieser Aussage hatte ich nichts mehr hinzuzufügen.
Da ich einen ungültigen Fahrausweis hatte, was besser ist als gar keinen, musste der BGS keine Anzeige gegen mich erheben, sondern füllte lediglich ein Formular aus, was zur Folge haben wird, dass ich in den nächsten Wochen zum Kundenservice des Hauptbahnhofs gehen darf, um meine Version der Abläufe zu schildern. Sollte dort dem Vorgehen der Bahn-Mitarbeiter W. **** und C. ****** Recht gegeben werden, darf ich 70 Eur bezahlen. Der BGS-Mitarbeiter gab mir mit auf den Weg: “dort werden die sich den Fall anhören und dann die Sache für erledigt erklären.” Heiko und ich fuhren dann mit der S-Bahn weiter nach Hamburg.
Als Quintessenz aus den beiden letzten Bahnfahrten halte ich fest:
- es gibt wunderbare Bahnmitarbeiter, die einen Kunden als Kunden ansehen und alles tun, damit dieser eine angenehme Reise hat.
- es gibt Bahnmitarbeiter, die Tugenden an den Tag legen, die Kunden als Kriminelle darstellen und alles tun, damit man möglichst nie wieder Bahn fährt. Herr W. **** und Frau C. ****** sind Mitarbeiter, die aufgrund Ihrer unvergleichlichen Arbeit die Bahn als unflexibles und kundenfeindliches Unternehmen darstehen lassen.
Als Kunde fühle ich mich wie ein Krimineller behandelt und ehrlich gesagt habe ich als zahlender Kunde daran kein Interesse. Ich fahre gerne Bahn. Ich habe eine Bahncard 50. Und ich muss mich nach einem langen Arbeitstag auf der CeBIT so dermassen schlecht behandeln lassen. So wird es nichts mit dem “Unternehmen Zukunft”. Da können sich Mitarbeiter wie der gestrige Zugbegleiter noch so anstrengen, derartige Negativ-Erlebnisse werden immer wieder dafür sorgen, dass die Bahn ein schlechtes Image behalten wird.
Hartmut Mehdorn, Sie können sich bei Mitarbeitern wie W. **** und C. ****** bedanken!
[Update: Ich habe die Namen der Mitarbeiter unkenntlich gemacht und würde Euch bitten, dies ebenfalls zu tun.]


Die Bahn kann sich bedanken. Bei Dir. Dass ich diesen Artikel erst jetzt lese. Vor einer Woche habe ich nach zwei Jahren Bahnabstinenz beschlossen, der Bahn noch eine Chance zu geben, eine Bahncard 50 gekauft und überhaupt wieder Bahnfahrten statt Flügen gebucht. Schade.
In Ende einer Dienstfahrt [Lummaland - das Weblog] wird eine sehr amüsante, wenn gleich nicht überraschende Anekdote zum Thema Deutsche Bahn erzählt: “Nach einiger Diskussion wurde der BGS informiert und per Zugdurchsage nach “einem im Zug befin…
Ja wunderbar, da kommt doch Freude auf. Ich dachte bis jetzt, meine Erfahrungen mit der Bahn wären negativer Natur, aber das schlägt dem Fass ja den Boden aus. Gut, dass es da noch Alternativen wie Billigairlines und Autos gibt…
Naja. Wenn die Lage so richtig eskaliert wie in diesem Fall hat man zwei Möglichkeiten: Eskalieren lassen – oder sich selbst mal einen Ruck zu geben und dem Zugbegleiter seinen Personalausweis, auch wenn es gegen die eigenen Prinzipien verstößt. Den BGS-Einsatz hättest Du dir damit vermutlich ersparen können. Eventuell aber auch Deinen Blogeintrag, um den es Dir ging.
also am Ende eines langen ceBIT-Tages geht es mir nicht um einen potentiellen Blog-Eintrag, sondern einfach darum, ohne Probleme nach Hause zu kommen.
Klar, der Mensch hat große Scheiße gebaut – aber das tun andere JETZT auch. Auch ein kleiner, unfreundlicher Schaffner hat ein Persönlichkeitsrecht und das wird z.Z. mit Füssen getreten. Find ich absolut ungut und stellt jene, die es tun, für mich auf eine Stufe mit einer Zeitung, die auch gern hetzt und ihren Rachegefühlen (gern auch berechtig) freiesten Raum läßt.
und bringt den BGS gleich mit.
Eine Kurzgeschichte von und mit Nico Lumma.
lesenswert!
…
Zur Jamba-Story muss man wohl spätestens seit der Erwähnung bei Spiegel Online auch für neue Blogleser nicht mehr viel sagen. Und kaum sind die Wogen wieder etwas geglättet schickt sich ein weiteres Unternehmen an, der Jamba-PR-Desaster-Nachfolger zu…
Auf die CeBIT mit dem Zug ist eigentlich eine prima Idee. Wenn es allerdings einem so ergeht, wie Nico Lumma, dann versteht man, dass viele nicht mehr allzu gut auf die Mitarbeiter der Bahn zu sprechen sind.
Mitarbeiter sind das A und O eines Untern…
Nico Lumma fährt Bahn. Und stößt dabei auf Abgründe der Kundenfeindlichkeit…
Das erinnert mich irgendwie an den einen Schaffner, der für zwei Einzelkarten auf der Zahlung des 1,5-fachen Preises bestand und uns partout keine Zwei-Personen-Karte geb…
Kundenfeindlichkeit ist bei einigen! nicht allen! Mitarbeitern der Deutschen Bahn Programm. Leider lernen einige Mitarbeiter der DB nie, ich lasse mir dann immer sofort den Namen von der betreffenden Person geben und schreibe bei heftigen Fällen eine Beschwerde.
Letztens am Schalter in Rosenheim, eine kurze Bemerkung meinerseits, dass es ja schade ist, dass die Öffnungszeiten auf 17h verkürtzt werden. Antwort: Sie können froh sein, dass wir überhaupt auf haben.Das sind die freundlichen Mitarbeiter, die wissen, dass ihr Job von den Bahnfahrern abhängt und kein Beamtenverhältnis mehr ist.
Mehdorn selbst hält BTW Bahnfahren >3h für eine Zumutung.
Mehr als genial ist in diesem Zusammenhang die Google-Adsense-Werbung direkt unter dem Artikel: “Zeigen sie einfach Ihre Bahncard – Die Bahn”
Ich brech zusammen….. LOL
Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich nicht gerade ein Freund von “Die Bahn” bin, aber was
Nico Lumma berichtet, ist wirklich der Gipfel.
Ende einer Dienstfahrt [Lummaland - das Weblog] beschreibt die erlebnisse von lumma während einer bahnfahrt, bei der er sogar kontakt mit dem bundesgrenzschutz hatte. auch sein einwurf “Ich bin unbewaffnet!” hat die herren der bahn wohl nicht sonderli….
Die Geschichte von den übereifrigen aber schlecht geschulten uneinsichtigen Mitarbeitern des “Unternehmens Zukunft” oder wie Zugchef W. **** und Zugbegleiterin C. ****** einem treuen Kunden den Feierabend versüßen.
Nicht nur dass die Bahn sukzessive alle guten Angebote für Studenten und wenig-Verdiener entfernt, nein, dann liest man auch noch sowas. Ich weiss schon wieso ich mittlerweile fast immer anderen Transportmittel vorziehe ……
Nicht nur dass die Bahn sukzessive alle guten Angebote für Studenten und wenig-Verdiener entfernt, nein, dann liest man auch noch sowas. Ich weiss schon wieso ich mittlerweile fast immer anderen Transportmittel vorziehe ……
Wie Nico Lumma auf der Heimfahrt von der CeBIT trotz bezahltem Ticket von Zugchef W. **** und Zugbegleiterin C. ****** geradewegs dem Bundesgrenzschutz bergeben wurde, erzhlt diese wahre Geschichte aus dem Unterschichten-Transportmittel der Nation. De…
Bahnfahren ist oft leider nicht so, wie es einem in der Werbung suggeriert wird .. zumindest ist es mir bislang kaum so gegangen. Ein neues Kapitel aus dieser unendlichen Geschichte hat jetzt Nico Lumma in seinem Blog veröffentlicht und das bewe…
wenn es nicht die anderen fahrgaeste sind, wird man eben von bahnmitarbeitern angebpoebelt.
nachzulesen im lummaland (wie passend eigentlich – herr lumma waere von der wilden 13 sicher
freundlicher behandelt worden) ob einzelfall oder nicht – solche …
Schön, dass ihr alle so rumschimpft und rumschreit. Dass was auf dem Weg nach Hamburg war. ist genau der tariflich vorgeschrieben Weg, bei solchen Problemchens. Kulanz gibt die Bahn nicht bei OnlineTickets.
Liebe Leute, wenn ihr das nächste mal mit der Bahn fahrt, legt euch einen gleich Rechtsanwalt ins Gepäckfach, sonst wird es euch so gehen wie es Nico von Lummaland ergangen ist.
(Der Text ist länger, ist aber lesenswert!)
die bahn wollte sich ja einen neuen namen zulegen (lassen)… vielelicht sollten die erstmal mehr geld in die zubegleiter-ausbildung stecken
> Ich fahre gerne Bahn
Das habe ich früher auch gesagt. Und es vor allem genossen, dass man abschalten und große Strecken an einem Tag bewältigen kann, hin- und zurück, die man im Kfz nicht sicher zurücklegen kann. Inzwischen fahre dessen ungeachtet ich lieber mit dem Wagen. Da funktioniert die Klimaanlage immer, es ist sauber, nie überfüllt, die Mitreisenden sind freundlich, das Personal (der Fahrer, also ich) gut gelaunt und ich bin in der Regel pünktlich. Dinge, die ich bei der Bahn zunehmend vermisse. Da Kritik dem Unternehmen Zukunft Am A.. vorbei geht, schmeisse ich denen nicht mein sauer verdientes Geld in den Rachen.
Ha, zum Totlachen: Die Bahn lernt einfach nicht dazu. Vor gut einem Jahr endete die Affäre um den Diebstahl von Strom im Wert von max. 0,2 Cent am ICE-Bahnhof Kassel mit der Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft-Kassel. Und heute berich…
dogfood schrieb:
> DB-Personenverkehr GmbH
> Kundendialog,
> Postfach 600749,
> 22207 Hamburg
> (es gibt keine Telefonnummer!)
Habe gerade herausgefunden, dass es doch eine gibt: 01805/194 195 (12 ct/Min.)
Aber ich habe da noch nie angerufen. Kann also sein, dass da nur Kollege Computer am Hörer sitzt…
Und das währe fast in die Hose gegangen: Ende einer Dienstfahrt
Probleme mit dem Online-Ticket und Ã?rger im Zug. Nico Lumma ist nicht der erste, der in eine solche Situation gerät, das belegen etliche Kommentare und meine eigene Erfahrung. Schon 2003 auf 2004 â?? frisch ausgestattet mit neuer Bahncard 50, zuvor scho…
Für alle Fälle: Die DB-interne Rufnummernauskunft: 030-2970.
Hat mir schon oft geholfen…
Etwas, das uns auch schon mal sehr
Lest am besten selbst: Ende einer Dienstfahrt (vgl. hebig)
Liegt es eigentlich an uns Transportierten, dass wir so unzufrieden sind? Sind wir falsch erzogen worden und erwarten zuviel? Hat sich der unfreundliche und wenig kulante Zugchef während Nico Lummas Geschäftsreise eventuell richtig verhalten? Oder dürf…
Jeder macht wohl mal schlechte Erfahrungen mit der Bahn. Bisher hatte ich das Glück, immer meine Schlinge aus dem Kopf ziehen zu können. Auf dem Weg zu meiner damaligen Freundin bin ich von Lage (Lippe) über Bremen und Hamburg nach Winsen an der Luh…
Kategorie “das darf doch nicht wahr sein”: wer [Atemzug] Die Bahn und [Atemzug] Kundenfreundlichkeit in einem Atemzug erwähnt, hat wohl was missverstanden. Nico Lumma beschreibt mehr als anschaulich, wie man in kürzester Zeit das gesamte Spektrum an ….
Genau solche Erfahrungen bräuchten wir im Frankfurter Rundschau-Forum zum aktuellen Deutsche-Bahn-Thema
http://www.fr-aktuell.de/forum
Find ich richtig gut von euch, dass ihr die namen entfernt habt. so macht Bloggen Spaß! (-;
Schon wieder macht die Bahn Schlagzeilen mit ihrem Service.
Wirklich interessant, was man mit der Bahn alles erleben kann. Da ich beruflich auch viel mit der Bahn fahre, hoffe ich, dass ich in so eine Situation nicht komme.
Unbedingt lesen.
Um mal ein kurzes positives Erlebnis mitzuteilen:
Regionalbahnhof, durch eine Baumaßnahme fährt ein Zug 6 Minuten eher ab. Die Türen schließen sich, der Zug ruckt an und bewegt sich ein paar Meter, ein Mann kommt auf den Bahnsteig gehastet und der Zug hält nocheinmal an um ihn einsteigen zu lassen. DAS fand ich toll.
Ist denn das Foto von Frau C irgendwo einzusehen ?
Wir arbeiten gerade an einer Galerie von als kundenfeindlich einzustufenden MitarbeiterInnen in Behörden und Monopolbetrieben.
Natürlich nur zur Weiterempfehlung.
Hallo,
seit etwa 6 Jahren habe ich aufgehört Bahn zu fahren. Es hat einfach keinen Sinn mehr. Unpünktlichkeit, verpaßte Anschlüsse, hanebüchene Preispolitik. Ich fahre seitdem wieder Auto. Schade, aber unvermeidlich.
Also zum Thema positve Erlebnisse mit der Bahn hab ich auch noch was:
Gedächtnisprotokoll:
Schaffner: (betritt Abteil) Ihre Fahrscheine bitte!
Eine Frau reicht ihm ihr Bayernticket.
Schaffner: Wo ist den der Rest ihrer Gruppe?
Frau: Welcher Rest?
Schaffner: Sie reisen allein? Dann hätten Sie besser das Bayern Ticket single nehmen sollen; [...(Erklärung des System)...]
Frau: Beim nächsten Mal.
Schaffner: Trotzdem Danke für die Spende.
Was mal wieder beweist: Nur weil sich einigen wenige Zugbegleiter falsch verhalten sollte man nicht die ganze Bahn verteufen.
MfG andi
Laut Fahrplan hatte ich am Bahnhof Düsseldorf 25 Minuten Zeit zum Umsteigen. Genug, um mein Gepäck von Gleis 7 nach Gleis 17 zu tragen ohne dabei in SchweiÃ? auszubrechen und mir unterwegs noch eine überteuerte Cola zu kaufen. In der
Die Bahn, wie ich sie kenne! Kürzlich bin ich an einem Bahnhof, der am Rand der Zone, für die ich eine Monatskarte habe, in einen Zug gestiegen, worauf mich ein Zugbegleiter (ich hasse diesen Euphemismus) beschuldigte, ich sei eine Haltestelle vorher zugestiegen, da er mich am Bahnsteig nicht gesehen hat! Tatsächlich habe ich ihm vorhim noch an der Tür ins Gesicht gesehen, was er damit quittierte, ins Leere zu starren und einen furchtbar wichtigen Schaffnereindruck zu machen. Tja, sowas passiert halt, wenn die falschen Menschen einen Funken Autorität bekommen.
Nico Lumma hat ein Höllenerlebnis beim Bahn fahren gehabt ……
Als Berufsjugendliche fahren wir Pro-Blogger ja immer mal wieder mit der Deutschen Bahn. Ab und an erleben wir da unglaubliche, skurille und nervenaufreibende Geschichten. Blogger haben da den Vorteil, dass sie das Erlebte immer gleich posten können: so …
Würfeln ist sicherer!
Lieber Nico, aufgrund Deines “Endes einer Dienstfahrt” habe ich denen bei der Bahn geschrieben und ihnen von meinen vermehrten Ängsten angesichts Deiner Erfahrungen berichtet, dass mir das vielleicht auch passieren könnte und wie ich mich dagegen wappnen sollte. Daraufhin bekam ich eine eMail zurück, dass ihnen mein Missgeschick leid täte und dass mir sowas hoffentlich nicht wieder passieren würde. Dann hab ich geschrieben, wieso sie denn meine eMail nicht läsen, denn mir sei ja gar nichts passiert? Daraufhin haben sie mir einen Reisegutschein von 15 Euro geschickt mit der Bitte um Entschuldigung, dass ihr Personal nicht genügend geschult sei.
Ich kann nur sagen: herzlichen Dank für Dein webLog: damit kann man echt Geld machen. Aber die Bahn – die absolut unberechenbar: Mal kommt der Grenzschutz, wenn Du im Besitz einen Fahrkarte bist und schmeisst Dich raus, mal kriegst Du 15 Euro, weil ein anderer im Besitz einer gültigen Fahrkarte war … wusel wusel wusel. Ursache und Wirkung haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Würfeln ist sicherer.
Herzliche Grüße,
Thomas Reuter
thomas, das freut mich.
mir hat die Bahn auf meine Mail von letzter Woche Mittwoch immer noch nicht geantwortet.
Gestern Abend noch im Düstern an die Nordsee gedüst. Langweilige Fahrt, aber mit der Bahn, wer weiß, was ich erlebt hätte.
Büsum… Erholung… Kein Stress… Und ScheissWetter! Total diesig und bedeckt. Ziemlich kalt. Empfindlich kalt für so einen sensi…
Es ist leider so, ein klassisches Erlebnis mit der Bahn, zwei schlechte Mitarbeiter machen die Arbeit von vielen guten Mitarbeitern kaputt und fühlen sich noch gut dabei. ich fahre seit meinem ersten Lebensjahr mit der Bahn (Papa war Bahner) und habe in den vielen Jahren viele nette Mitarbeiter kennengelernt, aber nur an die miesen kann auch ich mich erinnern. Es ist zwar kein Trost, aber in anderen europäischen Ländern ist es leider nicht anders und in anderen Branchen auch nicht.
Ein fantastisches Erlebnis mit dem Kundenservice der Bahn schildert Lumma:Ende einer DienstfahrtIch fahre beruflich häufiger mal mit der Bahn und habe Ende Januar meine Bahncard 25 auf eine Bahncard 50 geupgraded. Beim Ausfüllen des Formulars habe ich mei…