Betreff: Beschwerde über mangelnden Kundenservice

Datum: 23. März 2005 22:17:01 MEZ
An: hartmut.mehdorn@bahn.de

Sehr geehrter Herr Mehdorn,

am 16.3. habe ich mich über ein Kontaktformular auf bahn.de an den Kundenservice der Bahn gewendet. Leider habe ich bislang nur eine automatische Antwort per Email mit folgendem Wortlaut erhalten:

> Sehr geehrte BahnCard-Kundin, sehr geehrter BahnCard-Kunde nico,
>
>Ihre Anfrage ist bei uns eingegangen und wird umgehend bearbeitet.
>Sie erhalten in Kürze von uns eine Antwort.
>
>
>Mit freundlichen Grüßen
>
>DB Personenverkehr GmbH
>Ihr Kundendialog Bahncard

Ich definiere „Kürze“ offensichtlich anders als die Bahn. Ich finde, dass nach einer Woche eine Stellungnahme hätte bei mir eintreffen sollen.

Ich habe mich beim Kundenservice über zwei Ihrer Mitarbeiter beschwert, die keinerlei Interesse an einer Problemlösung im Sinne des Kunden hatten, obwohl einer ihrer Kollegen dies am Vortag machen konnte. Der Vorfall im ICE 070 von Hannover Messe nach Hamburg habe ich auf meinem Weblog dokumentiert: http://lumma.de/eintrag.php?id=1412, mein Schreiben an den Kundenservice der Bahn ist dieser Mail beigefügt.

Ich würde mich freuen, wenn ich noch im März von der Bahn eine Stellungnahme zu dem unerfreulichen Umgang mit Bahncard-Kunden bekommen könnte.

Mit fröhlichen Ostergrüßen,

Nico Lumma

KategorienAllgemein

7 Antworten auf „Betreff: Beschwerde über mangelnden Kundenservice“

  1. Kleist heisst der Typ den Du mal via google suchen solltest. Ach nee, warte, Kohlhaas heißt das Stück.

    Du überschätzt DIch, Deine Firma und das Märchen von den Blogs.

    Aber ansonsten herzlich schönen Urlaub, grüß Deine Tochter samt strickender Frau

    mikel

  2. was gibt es da zu überschätzen? was hat das mit meinem arbeitgeber zu tun? ich protokolliere nur meine korrespondenz mit der bahn. an märchen glaube ich schon seit ein paar jahren nicht mehr.

  3. Spamfilter? M. nennt das vermutlich Sekretärin. Die druckt wichtige E-Mails aus. Sie hat sicher klare Anweisungen, daß es sowas wie Beschwerden nicht gibt, schon gar nicht bei der Bahn, weil da alles so toll läuft. Zumindest will der Chef mit so einem Kleinkram nicht beläßtigt werden.

    Sollte die Beschwerde doch auffallen, so kann man sie immer noch in den jahrhundertelang auf Tätigkeitslähmung trainierten Ex-Beamnten-Apparat schieben. Da kann die Beschwerde dann verrotten und wird vielleicht irgendwie, irgendwo, irgendwann mit einem Formbrief aus ein paar halbwegs passenden Textbausteinen „beantwortet“.

  4. kam eigentlich von der Bahn schon eine Forderung für eine Fahrpreisnachzahlung oder ähnliches an?

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