Niebel und der Populismus

Nico —  11.04.2005

Lohnpolitik: Populismus der Union unglaublich – so schreibt die FAZ über Herrn Niebel von der FDP:

Der designierte FDP-Generalsekretär Niebel sagte: ?Der Populismus der Union in dieser Frage ist ja unglaublich.? Ein Mindestlohn löse die Arbeitsmarktprobleme nicht. ?Wer Mindestlöhne festlegen will, wird irgendwann auch Brot- und Butterpreise festlegen.? Niebel sprach sich für einen Niedriglohnsektor aus, um die Massenarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen.

Also in den USA gibt es seit ewigen Zeiten Mindestlöhne und ich sehe keinerlei Anzeichen, dort Brot- und Butterpreise festzlegen, Herr Niebel. In Sachen Populismus können Sie von der CDU noch einiges lernen. So wird das nichts als Generalsekretär.

3 responses to Niebel und der Populismus

  1. wenn Dummheit wehtäte.
    Wer Mindestlöhne festlegen will, wird irgendwann auch Brot- und Butterpreise festlegen.Im selben Atemzug der CDU Populismus vorzuwerfen, ist eine Glanzleistung. Vielleicht sollte man ihm Fallschirmspringen nahelegen. I…

  2. In USA liegen die Mindestlöhne gerade mal bei Zimmertemperatur und sind eher gegen die Arbeiterrechte eingesetzt, da, wenn der eigene Lohn über diesem Mindestlohn liegt, man nichts erklagen kann.
    Man(n) muss 250 Stunden pro Monat arbeiten wenn man damit auf das US-Existenzminimum kommen möchte. 6 Tage mal 4,3 Wochen -> 9,5h Arbeit/Tag also 57 Stunden-Woche. OK als IT’ler hast Du mehr, aber 9,5 Stunden an der Stanze…

  3. Der Mann _war_ Fallschirmjäger (und mehrere Jahre bei Israelischen Siedlern im Kibbutz)…