Weblogs verstehen

Nico —  17.04.2005

Am Freitag war ich beim Workshop „Weblogs verstehen“ von dpa/newsaktuelle, durchgeführt vpn Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach. Ich war zwar nicht als Teilnehmer da, sondern als Referent für den Praxisteil, aber gelernt habe ich dennoch einiges.

1. Die Teilnehmer hatten grosses Interesse daran, das Thema Weblogs zu verstehen. Dieses Verständnis wurde dann von der Einsicht begleitet, dass Weblogs zu kontrollieren eher umständlich werden würde.

2. Manchmal, wenn man sich über Emails und Anrufe wundert, kann der Grund dafür ein Weblog-Posting mitsamt Aufgreifen des Themas bei einigen Bloggern sein. Nachdem ich Blogstats.de kurz gezeigt hatte und die ersten Suchbegriffe getestet wurden, vernahm der Workshop auf einmal ein lautes „da habe ich ihn!“ und man sah eine freudig erregte Kursteilnehmerin, die endlich wusste, wieso sich einige Leute bei ihr beschwert hatten.

3. Weblogs könnten eine langweilige Firmen-Homepage interessanter machen, jedenfalls aus Sicht der PR. Als Problem wurde erkannt, dass die Inhalte interessant, pointiert und authentisch sein müssen, was viel Arbeit mit sich bringt.

Alle Teilnehmer haben ein eigenes Weblog angelegt, mal sehen, was damit so passiert nach den ersten Startkomplikationen.

Am 23. Mai findet der nächste Workshop „Weblogs verstehen“ statt.

One response to Weblogs verstehen

  1. >Die Teilnehmer hatten grosses Interesse daran,
    >das Thema Weblogs zu verstehen.

    Meinst du nicht, dass dies eher normal ist, wenn die Teilnehmer einige Euros für das Seminar bezahlen müssen. Noch dürften Weblogs nicht soweit sein, dass die Firmen nur die zweite/dritte (uninteressierte) Garde der betroffenden Abteilung schickt…

    Ansonsten freut es mich aber sehr, dass ihr mit dem Seminar anscheinend einen Erfolg verbucht habt :)