Howto: Wie man auf heise.de verlinkt wird

Nico —  13.05.2005

Eigentlich ist es ganz einfach, bei heise.de verlinkt zu werden. Gut, man kann Mario oder Volker heissen und sich die Links selber bauen, aber das zählt natürlich nicht.

Hier mal ein kleiner Howto-Guide:

1. Statistik bauen lassen, über Blogs, bloggen.
2. Mail wegen der Statistik mit Link zum Blog-Eintrag an Redakteur bei Heise schicken.
3. warten. lange.
4. dann eine Mail bekommen, dass der Redakteur im Urlaub war, mit dem Hinweis, beim nächsten Mal an die Heise-Newsticker-Mailadresse zu schicken.
5. abwarten.
6. neue Statistik bauen lassen, bloggen.
7. an Heise-Newsticker-Mailadresse und an Redakteur schicken.
8. keine Resonanz bekommen.
9. über lauter Trackbacks auf einen anderen Artikel wundern.
10. abends feststellen, dass die Zugriffszahlen dreimal so hoch waren wie sonst.
11. kurz danach feststellen, dass Heise.de das Wort „Katzencontent“ mit einem Link zu meinem Artikel „Die Themen der Blogosphäre“ verlinkt hat.
12. über die Nachwirkungen des Aprilscherzes freuen.
13. über die mangelnde Recherche und Reflexion seitens Heise.de wundern.
14. nette Mail schreiben und auf den Aprilscherz hinweisen.
15. keine Resonanz bekommen.
16. feststellen, dass der Link bei „Katzencontent“ entfernt wurde.
17. irritiert sein über die Abläufe.

so einfach geht das.

6 responses to Howto: Wie man auf heise.de verlinkt wird

  1. Das erinnert mich ein bisschen an:
    http://www.heiseluegt.de

  2. Ach was. Das Ganze fußt auf einem völlig falschen Verständnis dessen, wie ein Redakteur „tickt“. Was da passiert ist, ist schnell erklärt.

    „Ich hab‘ da was ganz Tolles für euch!“
    „Jo, dolle Eigenwerbung. Interessiert aber außer dir niemanden. Na gut, uns halt nicht.“
    (Wait time)
    „Ich hab‘ da das Gleiche, ist wieder doll.“
    „Typ, du nervst. Aber wir sehen’s uns mal an, weil grad‘ nichts besseres anliegt. (So genannter ‚Nerv-Erfolg)‘ „
    (Ergebnisphase)
    „Was der Typ da angeschleppt hat ist unbrauchbar. Aber er hat was anderes Nettes auf der Seite. Machen wir mal was draus, vielleicht ist er dann glücklich.“
    (Blog-Phase)
    „Ey, guck‘ mal was der gebloggt hat. Der hat echt nix verstanden. Lass uns den mal auf die schwarze Liste setzen.“

    So gesehen ist das Obige eine Anleitung für: „Wie man genau einmal bei heise.de verlinkt wird.“ ;-)
    Und selbstverständlich ist das alles nur meine persönliche Meinung. Schließlich gehöre ich nicht zum erlauchten Kreis derer, die sich „eigene Links auf Heise.de machen können“ – was mir aber auch keine schlaflosen Nächte bereitet. Genau so wenig wie die Tatsache, dass meine Seite nicht auf Heise.de erwähnt oder gar verlinkt wird.

  3. stefan, ganz so war es nicht. vor allem keine eigenwerbung, denn da gehe ich von geringem interesse aus. wenn ausdrücklich interesse bekundet wird, dann gehe ich davon aus, dass das ernst gemeint ist. wenn dann ein aprilscherz verlinkt wird, dann kann man entweder davon ausgehen, dass das nicht verstanden wurde, oder das bewusst auf den aprilscherz verlinkt wurde, um damit das thema in eine entsprechende richtung zu lenken.

    schlaflose nächte bereitet mir das übrigens auch nicht, ich fand nur die vorgehensweise interessant.

  4. Ok, unter den Vorgaben stellt es sich tatsächlich ein wenig anders dar. Dass da zunächst Interesse bekundet wurde hattest du ja nicht erwähnt, Schlingel du ;-)

  5. It looks like Ed ist being flooded with referrers from heise online. Sorry, Nico. ;-)…