Während ich immer noch auf die Ausgabe der Königs Erläuterungen zu Don Alphonsos epischem Werk A-List-Blogger warte, damit ich mal die ganzen verwirrenden Rückgriffe auf Autonome und Kapitalisten und Blogger verstehe, sind mir ausnahmsweise mal eigene Gedanken zum Thema A-List-Blogger gekommen.
Das ist so wie mit Fußball in den USA: Es gibt zwar eine Liga, aber die kann man nicht mit der 1. Bundesliga hier vergleichen, sondern eher mit der Regionalliga. Es gibt zwar auch ein paar gute Spieler und fast so etwas wie Stars, aber die kennt keine Sau, ausser eben den paar Zuschauern, die es interessiert.
So ist es mit den Blogs in Deutschland. Man weiss, wer die meistgelesenen Blogs sind, man vergisst aber gerne, dass ausserhalb der kleinen Blogosphäre sich kaum jemand für die Inhalte interessiert. Es gibt Stars und Leute, die sich dafür halten, aber eine wirkliche Rolle spielen sie alle noch nicht.
Hinzu kommt noch, dass einige Blogger seit der Kreisklasse dabei sind und nun genervt sind, weil andere dazu kommen und ihre eigene Bedeutung schwindet. Neid und Mißgunst sind weit verbreitet, warum nicht auch in Blogs.
Die 1. Liga der Blogs wird kommen, sicherlich nicht mit Regina Hallmich und Co., aber es werden sich einige Leute ein ordentliches Publikum zusammenschreiben und dann einen gewissen Impact haben. Momentan duschen aber alle noch zusammen im Vereinsheim am Rande des Dorfes.


