Das macht keinen Zweck

O-Ton Jürgen Rüttgers im TV-Duell: „Das macht keinen Zweck.“ – Er wird seine Kandidatur gemeint haben.

Wie schlecht steht es eigentlich um die deutsche Sozialdemokratie, dass die CDU es sich erlauben kann, einen Ablese-Onkel ins Rennen zu schicken, der in einer kurzen Debatte deutlich zeigt, dass er nicht weiss, wovon er redet?

Los, Genossen, mobilisiert was das Zeug hält!

13 Antworten auf „Das macht keinen Zweck“

  1. die wahlen in den letzten jahren haben gezeigt, dass die spd es nicht geschafft hat, ihre stammwähler zum urnengang zu bewegen. insofern ist das die einzige chance.

  2. phh, wer will denn noch eine Partei wählen, die Gesetze mit so heissen Nadeln strickt, dass die Apotheken völlig gesetzeskonform reichlich Geld nachfordern können. Ist doch keine Lachnummer mehr sondern reiner Dilettantismus.
    Deshalb unwählbar.

  3. Auch in den Blogs gibt es erste Reaktionen zum TV-Duell, die wir hier zusammenfassen werden. Z.B. Lilli Marleen (Leicht gekürzt) Das Rededuell Also sagen wir mal so – natürlich bin ich voreingenommen. Natürlich will ich keine Studiengebühren zahlen; natür…

  4. Gute Frage, es hätte heissen müssen, wer will schon Parteien wählen….
    und weiter muss es dann heissen: und wer will eine Partei wählen, bei der eine Ministerin Apotheker/Innen auffordert doch bitte auf ihnen zustehndes Geld zu verzichten, zum Wohle der Patienten. Aber, darüber wird natürlich in parteinahen Blogs dann wieder nicht so gerne diskutiert.

  5. naja, so pauschale offtopic-statements finde ich nie so prickelnd… aber zum thema milliardenrueckzaehlung an die apotheker: ich wundere mich da auch, was das soll und wie so etwas im gesetz nicht berücksichtigt werden kann.

  6. BTW: Ich wußte gar nicht, dass Peer Steinbrück am Gesetzgebungsverfahren der Gesundheitsreform beteiligt war…

    Das ist imho auch das Problem der NRW-SPD, es geht hier überhaupt nicht um NRW oder Steinbrück, es geht vielen Wählern um Schröder, Hartz IV, etc. und nicht um Düsseldorf, sondern um Berlin!

    Ist ja auch legitim, schließlich hat so die SPD unter Kohl diverse Landtage gestürmt, denn im Grunde ist dies auch Zeichen einer föderalen Demokratie, dass bundes- und landespolitische Elemente oft vermischt werden, für die sog. Tagespolitik wäre es aber besser, zumindestens in diesem Bereich, Amerika als Vorbild zu nehmen, da finden die meisten Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus gebündelt in der Mitte der Legislaturperiode statt und nicht wie in Deutschland „zerstückelt“ über die gesamten vier Jahre, weshalb dann besagte Tagespolitik immer nur von Regional-Wahl zu Regional-Wahl schaut und plant…

    Unabhängig davon muss ich aber Nico recht geben: Wie schlimm steht es um die (NRW)SPD, dass ganz offensichtlich eine Pfeife wie Rüttgers große Chancen hat am Sonntag zum Ministerpräsidenten gewählt zu werden?!

    Schlimme Sache, das!

  7. Genau das hat mich gestern abend nach der Debatte sehr gestört: Es wird nur über die Form gesprochen. Wessen Anzugfarbe mehr Wärme in die Debatte brachte, wer aufrechter stand, die Interpretation der roten Krawatte eines SPD-Ministerpräsidenten als Angriffssignal, die Frage an die Zuschauer, wer die bessere Figur gemacht habe und die Aussage, Rüttgers habe sich verzettelt, so genau wolle es keiner wissen.

    Doch! Ich will es so und noch viel genauer wissen und wähle nicht den, der den besseren Schneider hat.

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