Hamburgs Klinik-Chaos

Nico —  13.07.2005

In Hamburg gab es den grossen Aufreger um den Verkauf des Landesbetriebs Krankenhäuser an die Asklepios Gruppe. Trotz einer großen Ablehnung der Hambburger Bevölkerung hat sich Ole von Beust über den Willen der Bürger hinweg dazu entschieden, den LBK zu verkaufen. Nun fühlt sich Senator Peiner düpiert, weil die Stadt zwar mit 25,1% eine Sperrminorität hat, die Asklepios Gruppe aber macht, was sie will. Derzeit wird gerade verkündet, dass das AK Eilbek verkauft werden soll, damit Kartellamtsauflagen gerecht wird. Aber auch das AK Wandsbek kursiert als Verkaufsobjekt.

Gesundheit ist hier zweitrangig, beim LBK geht es jetzt nur noch um den Profit, wie man deutlich sehen kann. Der CDU-Senat hat hier fröhlich einen Verkauf getätigt, der noch viele Jahre das Personal und die Patienten beschäftigen wird. Letztendlich sind sie die Leidtragenden des Klinik-Chaos in Hamburg, während sich Ole von Beust über ein paar Euros mehr in der Stadtkasse freut.

4 responses to Hamburgs Klinik-Chaos

  1. man schwebt im senat in anderen sphären. elbphilharmonie & co. müssen ja auch finanziert werden… und was hat wohl den höheren image-faktor (marode kliniken sicher nicht).

  2. Über die Privatisierung der Hamburger Kliniken und die sich daraus ergebenden – negativen – Folgen, berichtet das Lummaland

    Gesundheit ist hier zweitrangig, beim LBK geht es jetzt nur noch um den Profit, wie man deutlich sehen kann. Der CDU-Senat hat

  3. Und noch mehr: Zukünftig müssen ja Unterschriftensammlungen für Bürgerbegehren in den jeweiligen Ortsämtern gesammelt werden. Früher ging das auch auf der Straße.

    Man merkt wie die Direktdemokratie der CDU am Herzen liegt. Aber wer gewillt ist mit Rechtspopulisten zu koalieren….

  4. Beispiel Krankenhäuser in Hamburg: Lummaland kommentiert den Artikel im Hamburger Abendblatt.
    – Die Hamburger Bevölkerung