Immer noch im Dialog mit der Bahn

Nico —  3.08.2005

Nachdem ich am 16.3. über ein Kontaktformular meine Meinung zu einer Fahrpreisnacherhebung Kund getan hatte, kam am 24.6. schon eine Antwort per Post. Dort wird mit folgenden Worten auf meine ausführliche Mail eingegangen:

Da Sie bei Ihrer fahrt am keine gültige Fahrkarte vorlegen konnten, erhielten Sie einen Fahrpreisnacherhebungsbeleg.

Um den Vorgang abschließend bearbeiten zu können bitten wir Sie, uns innerhalb von 14 Tagen Ihre Bahncard und Ihr OnlineTicket vorzulegen.

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, bitten wir um Überweisung des Betrages von 70,00 EUR lt. Fahrpreisnacherhebungsbeleg zum gleichen Termin.

Dass dort das Datum und ein Komma fehlen, führe ich auf die Schnelligkeit zurück, mit der meine Anfrage bearbeitet wurde. Ich habe nun geantwortet, per Mail und bin gespannt auf die Reaktion, die ich in einem Vierteljahr bekommen werde. Beigefügt habe ich eine eingescannte Version des Schreibens aus der Abteilung Kundendialog vom 30.3., aus dem hervorgeht, dass Kulanz von Seiten der Bahn angebracht wäre. Leider hatte das Schreiben zwischenzeitlich etwas gelitten, weil eine unsere Katzen drauf gekotzt hatte, aber das kann eben passieren, wenn man auf Papier korrespondiert. Eingescannt sah alles passabel aus.

Ganz nebenbei bemerkt weiss ich auch nicht, wo ich das nächste ServiceCenter Fahrpreisnacherhebung der DB finde. Ich vermute mal, ein Schalterbeamter wäre begeistert, sich meine Story auch noch einmal anzuhören. Mal sehen, wie lange diese bunte Treiben noch weiter geht.

3 responses to Immer noch im Dialog mit der Bahn

  1. blogliesel 3.08.2005 at 18:39

    Katzen sind sehr feinfühlige Wesen, die hat sofort gecheckt, dass der Mehdorn dein Schreiben niemals gelesen hat und fands eben … zum Kotzen, das hat sie dann ja auch getan.