Heute habe ich mir in Köln einen Mietwagen mit Navigationssystem abgeholt. Aufgrund großer Nachfrage wurde mir der angeblich letzte Wagen angeboten, der ein Navi hatte. Ein Hyundai Santa Fe, laut Auskunft der netten Sixt-Mitarbeiterin “dieselbe Klasse wie ein BMW X3″. Mitnichten, der Hyundai Santa Fe ist ein Stück Schrott auf Rädern, das Navigationssystem zeigt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ca. 100 m nach einer Kreuzung an, dass ich dort hätte abbiegen müssen und ausserdem klingt diese koranische SUV-Annäherung wie ein altersschwacher Trecker, von der fehlenden Beschleunigung mal ganz abgesehen.
Notiz am Rande: Man kann noch so cool aussehen mit Glatze und schniekem Anzug, aber ohne Führerschein gibt es keinen Mietwagen, Dumpfbacke. Watt hebt wie lacht, dabei wollte der Typ vor mir so cool wirken.
Zurück zum Text: Lieber Erich Sixt, nächstes mal will ich wieder einen BMW X3 oder ein anderes Auto, aber dieses Hyundai-Gedöns könnt ihr jemandem anderen andrehen. Wenn das die Gegenwart ist, dann will ich etwas anderes. Hyundai heisst Gegenwart auf koreanisch, sagt Jens, der es wissen muss. Franz Beckenbauer, ich wünsche Dir viel Spass in diesen Autos bei der nächsten WM.
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