Bundesweit unwählbar

Nico —  28.08.2005

Lafontaine und Gysi

5 responses to Bundesweit unwählbar

  1. Zu göttlich…:-)

  2. Wärst du noch so nett, das einem gänzlich Instinktfreien wie mir zu erklären. Ich komm irgendwie nicht drauf, was du *inhaltlich* sagen willst. Also nicht das ich dir grundsätzlich widersprechen würde, jedoch, mir fehlt die Begründung.

  3. Ich bin gerade aus Leipzig zurück, solche netten Verzierungen der Plakate der Linken.PDS wären dort undenkbar. Dort hängen an fast jeden Laterne die Bilder der beiden PDS-Direktkandidaten. Die PDS wird als legitime Partei mit einem auf verbünftigen demokratischen Sozialismus ausgelegten Parteiprogramm angenommen. Die Kandidaten Gysi und Lafontaine und die jeweiligen Direktkandidaten sind nicht gerade unbeliebt. Die politische Auseinandersetzung mit Leuten die in der DDR groß geworden sind ist extrem kompliziert, weil deren komplettes Weltbild tatsächlich in manchen Teilen noch komplett auf das zurückgreift was ihnen, in z.B. der Schulzeit, eingetrichtert wurde.

  4. Oskar & Gregor sind beides begnadete Redner. Doch leider ist die Wirklichkeit nicht so, wie man sich das einreden lassen (könnte). Die „Gute alte Zeit“[tm] können beide nicht zurückbringen. Und damit sie kein Wähler beim Wort nehmen kann, streben sie auch keine Regierungsverantwortung an.

    Daß viele Ossis sich was anderes vorgestellt haben, als sie durch die Wende bekommen haben, ist nachvollziehbar. Die Wenigsten kannten die Realität in der BRD, entsprechend unsanft ist das Erwachen – auch 15 Jahre später sind viele Verletzungen von einst nicht verheilt, nur vernarbt.

    Die „Kuscheligkeit“ und Sicherheit der DDR ist dahin und kommt auch nicht mehr zurück. Auch mit Gregor und Oskar kommt sie nicht wieder.

  5. Das schönste Wahlplakat, die „Oskarverehrung“ haben uns die Linken geschenkt:

    [das Bild kommt von Nico]

    Für den Spott brauchen sie nicht zu sorgen:

    Berliner Zeitung: „Verzückungspose des Barock“
    Riesenmaschine: „Metabotschaft des Plakat…