None of your fucking business.

Nico —  30.08.2005

Wir kennen das. Leute werden interviewed, Vergleiche zu anderen Katastrophen werden angestellt, alle sind betroffen, die Massen daheim an den Bildschirmen wollen informiert werden. Betroffenheit ist wichtig. Persönliche Schicksale werden vor der Kamera ausgewälzt.

Aber es geht auch anders.

SHEPARD SMITH: You?re live on FOX News Channel, what are you doing?

MAN: Walking my dogs.

SMITH: Why are you still here? I?m just curious.

MAN: None of your fucking business.

SMITH: Oh that was a good answer, wasn?t it? That was live on international television. Thanks so much for that. You know we apologize.

Eine klare Sprache ist doch etwas feines.

[via: Joi Ito’s Web: Live on FOX: Man Says „None of Your Fucking Business“ (VIDEO)]

2 responses to None of your fucking business.

  1. Und es wäre nicht FOX News, wenn Herr Smith nicht _für_ _die_ _Wortwahl_ seines Interviewpartners um Entschuldigung bitten würde.

  2. Ja, der Hundebesitzer hat aber doch Recht! Das geht weder den blöden Moderator, noch die hechelnden Zuschauer etwas an. Dabei fällt mir – wenn auch etwas aus dem Zusammenhang gerissen – Heinz Rudolf Kunze ein, der in seinem Text „Ich bin gegen den Frieden“ sagt:

    „Heute heißt es genauso, gemeint ist damit allerdings, daß das breite Publikum Blut sehen will, Hilferufe hören, sich in Strahlen aalen.“

    Auch der Mann hat Recht. Zum Glück kann ich reinen Gewissens von mir behaupten, bei solchen „Wir-wollen-Blut-sehen“-Nachrichten nicht hinzuschauen… (Diese Textpassage ’sich in Strahlen aalen‘ geht mir übrigens nie aus dem Kopf. Mist.)