Insolvent und trotzdem keine Ahnung vom Bloggen

Nico —  9.10.2005

Ist ja toll, Frau Koark, dass Sie einen Artikel geschrieben haben zur aktuellen politischen Lage. Noch toller, dass sie ein Trackback schicken ans Wahlblog, der auf ihren tollen Artikel hinweist, aber völlig fehl am Platz ist und von mir gelöscht wird. Einen Tag später dann ein Kommentar von Ihnen mit dem Hinweis zu ihrem tollen Artikel im Wahlblog und ca. 8 Minuten später auch bei mir im Blog.

Sie wollen also Aufmerksamkeit. Prima, die schenke ich Ihnen.

Wie wäre es mal mit etwas Nachdenken über die Funktionsweise von Blogs und die Nutzung von Kommentaren und Trackbacks? Es geht nicht darum, in möglichst kurzer Zeit viele Leute von ihrem Geschreibsel in Kenntnis zu setzen, sondern es geht darum, mit Kommentaren und Trackbacks eine Diskussion weiterzuführen. Mittlerweile gibt es sogar Bücher, in denen Sie es nachlesen können. Oder Sie gucken einfach mal in die Mail, die ich Ihnen am 10. August zu diesem Thema geschrieben hatte, als Sie schon einmal meinten, die Blogwelt von Ihren ach so tollen Artikeln in Kenntnis setzen zu müssen.

Abgesehen von Don Alphonso ist es in der Blogosphäre nicht so, dass der, der sich am meisten in den Vordergrund spielt und am lautesten brüllt auch die meiste Aufmerksamkeit geniesst. Es geht um Inhalte und interessante Themen, wenn Sie die nicht liefern, wird auch niemand ihr runzeliges Blog lesen. Die geringe Anzahl Kommentare auf ihrem Blog lässt darauf schliessen, dass niemand Ihren Krams lesen will. Das wird sich nicht ändern, wenn Sie anderer Leute Kommentarfelder zumüllen.

25 responses to Insolvent und trotzdem keine Ahnung vom Bloggen

  1. Wenn ein Trackback geschickt wird, ohne daß auf der Sender-Website ein Link zu der Empfänger-Website besteht, dann ist das in meinen Augen übler Spam und sollte schnellstens entsorgt werden!

  2. Spam ist etwas urtümlich Britisches* – das muß man mit Humor sehen.
    (* = Monty Python)

  3. was dagegen spricht? das habe ich ihnen auch damals in der mail versucht zu erklären. ein trackback sollte genutzt werden, um eine konversation weiterzuführen, ist aber eine gegenseitige sache. sie verlinken zu mir in einem artikel, machen mich und meine leser per trackback darauf aufmerksam, dass die diskussion bei ihnen weitergehen könnte. wenn einfach so trackbacks kommen, dann geht es nur um das bewerben des eigenen artikels, nicht aber um das weiterführen der diskussion.

    und wenn ich dann schon das trackback lösche, dann sollte man nicht manuell hinterherkommentieren. sicher, ihr artikel passt zum thema, aber ich sehe nicht, wieso das für meine leser interessant sein sollte. wenn das alle so machen würden, dann kommen auf einen artikel ein paar hunderte kommentare mit artikeln, die halbwegs passen.

    abgesehen davon habe ich ihnen das verfahren mit den trackbacks bereits in der mail vom 10.8. erläutert und halte es ansonsten wie pepino.

  4. Einer von den vielen Dönern, die Sie regelmäßig verputzen, muss wohl schlecht gewesen sein. Das kann ja mal passieren, aber das dies gleich zum Größenwahn führt?

  5. in der sache geb ich dir völlig recht nico, aber der spruch:

    „Die geringe Anzahl Kommentare auf ihrem Blog lässt darauf schliessen, dass niemand Ihren Krams lesen will.“

    ist doch gerade für jemanden, der bei blogg.de (mit hauptsächlich „krams“ als inhalt) mitmischt, doch ein wenig unter der gürtellinie, oder?

    just my 2 cent,
    weitermachen…

  6. hat nicht irgendein berühmter Blumenzüchter ;-) gesagt: 99 prozent der blogs sind krams?

    das gehört so !

  7. Diese Möchtegern-Elite geht mir auf den Sack, nicht nur der Don ist ein Klugscheißer und Armleuchter. Und die Vorgehensweise ist auch gleich: zu versuchen den/die Bloggerkollegen/in lächerlich zu machen – Die geringe Anzahl Kommentare auf ihrem Blog läss…

  8. Arrogant bis in die Spitzen

  9. wem sagst du das.

  10. Bei dieser Selbsterkenntnis kann man ja noch auf die Zukunft hoffen :P

  11. naja, wenn du fleissig weiterbloggst, wird bei dir vielleicht auch mal kommentiert.

  12. Schon wieder die gleiche Masche.

    Wo kommen wir den hin, wenn jeder dahergelaufene Medienfuzzi mit Abitur irgendwelche „Regeln“ verbindlich machen will. Im Internet herrscht Basisdemokratie. Basta !

  13. Ach, den kenn ich, das ist einer von denen, die bei den verrotteten Püppchen und Konsorten immer wieder mal um Traffic kommentieren, irgendwo hab ich ihn auch schon mal rausgeschmissen, und jetzt kommt diese Linklutscherei auch hier.

    Ganz schön traurig, wenn man sowas tun muss. Arme Sau.

  14. abitur hat er wohl auch nicht.
    aber ich finds gut das er sich hier mal so richtig auskotzt. vermindert die autoagression.

  15. Siehe da, schon rottet sich die rote Pampe zusammen. Guten Abend Herr Don

  16. Guten Abend Herr Trixium, Sie sind heute schon das zweite Ereignis aus der rechten Ecke, das ich beim Aufstehen nicht zwingend erhofft hätte. Ich finde Sie ja niedlich, allerorten wird Bei Ihrem Umfeld der freie Markt beschworen, das Lob des tüchtigen gesungen, aber wenn dann mal jemand Erfolg hat, brüllen die Liberalen gleich wieder nach der grossen Gleichmache.

    Sie wollen Traffic? Ich kann schon mal auf Sie linken, Sie werden dann 20, 30 mal so viele Visitors haben, als sie es gewohnt sind – aber die werden sicher nicht bleiben, bei dem Müll auf Ihrer Seite. Soviel zum Thema freier Markt der Aufmerksamkeiten.

  17. Feine Genossen: nach oben buckeln (Auftraggeber) und nach unten treten (Bloggerkollegen die sich nicht an die daherphantasierten Regeln halten)

  18. buckeln? auftraggeber?

  19. Ich habe keinen Traffic nötig oder sieht Don Eklig irgendwelche Werbung auf meiner Homepage ?
    Wen interessiert mein „Umfeld“ außer einem Don Größenwahn, der es beliebt alle, die nicht seiner Meinung sind, in die rechte Ecke zu stellen ?

  20. Ah – Verschwörungstheoretiker. Jetzt verstehe ich. Sie heissen nicht zufällig auch Magnus Becker, oder so?

  21. Gute Nacht, Veronal soll helfen, gern auch in leichter Überdosis, Sie Held.

  22. Wer etwas über Netiquette lesen möchte, kann dies zum Beispiel hier oder auch (ganz alter Hut) hier tun. Wie es hingegen nicht zugehen sollte, wenn sich einige Herren gepflegter Diskussion hingeben, kann man derzeit im Lummaland nachlesen:
    „Die gerin…

  23. Gott, mit dem Bekanntheitsgrad steigt anscheinend auch die Arroganz!

  24. ralph, so weit ist es noch nicht, du kannst mich nico nennen.