Die MySpace Generation und die Kleinanzeigen

Nico —  3.12.2005 — 3 Comments

MySpace.com oder Facebook gehören zu einem Phänomen, das in Deutschland noch nicht nennenswert stattfindet, was Heiko unlängst auch schon mal bemerkt hat. In der Businesweek ist ein interessanter Artikel zur MySpace Generation erschienen, hier ein Auszug:

Although networks are still in their infancy, experts think they’re already creating new forms of social behavior that blur the distinctions between online and real-world interactions. In fact, today’s young generation largely ignores the difference. Most adults see the Web as a supplement to their daily lives. They tap into information, buy books or send flowers, exchange apartments, or link up with others who share passions for dogs, say, or opera. But for the most part, their social lives remain rooted in the traditional phone call and face-to-face interaction.

The MySpace generation, by contrast, lives comfortably in both worlds at once. Increasingly, America’s middle- and upper-class youth use social networks as virtual community centers, a place to go and sit for a while (sometimes hours). While older folks come and go for a task, Adams and her social circle are just as likely to socialize online as off. This is partly a function of how much more comfortable young people are on the Web: Fully 87% of 12- to 17-year-olds use the Internet, vs. two-thirds of adults, according to the Pew Internet & American Life Project.

Passend dazu und sehr spannend wegen des Abgreifens einer jungen Zielgruppe sind die Kleinanzeigen, die es seit kurzer Zeit bei MySpace gibt [via Searchblog]. Mich würde mal interessieren, wieviele User künftig die Kleinanzeigen bei MySpace nutzen, anstatt auf Craigslist oder Ebay zurückzugreifen.

3 responses to Die MySpace Generation und die Kleinanzeigen

  1. Ich gehöre zwar nicht ganz in die angegebene Alterskategorie, aber dennoch bin ich MySpacerin. Ich nutze die Seite hauptsächlich, um über Freunde auf dem Laufenden zu bleiben. Aber ich werde mir die Suchfunktion mal ansehen. Ehrlich gesagt, ist mir die noch gar nicht aufgefallen ;-) Danke für den Tipp.

  2. Würde mich mal interessieren ob man mit Kleinanzeigen in Deutschland Projekte finanzieren könnte.

    Mal so als Beispiel: Auf blogg.de anstatt der Werbung für ein einzelnes proffessionelles Produkt Kleinanzeigen in den Header packen.
    Der Klickreiz dürfte auf alle Fälle größer sein als bei den stupiden AdSense-Anzeigen. Wenn man private Kleinanzeigen und proffesionelle Angebote mischt, dann kann ich mir vorstellen das die User auch mit den Augen etwas mehr an den Anzeigen kleben bleiben als wenn da immer nur die gleichen 2-3 Produkte beworben werden von denen ich mittlerweile weiß das ich sie nicht gebrauchen kann.

  3. Kleinanzeigenangebote gibt es wie Sand am Meer, nach allen möglichen Kategorien: Ort, Art der Produkte, Zielgruppen.. Was MySpace einen Vorteil schafft, ist das Vertrauen, das sich die Mitglieder, so merkwürdig das auch klingt entgegenbringen. Man hat viele Möglichkeiten sich kennen zu lernen, das ganze Netzwerk hat einen kreativen, hedonistischen Urswprung, alle fühlen sich irgendwie verbunden.. Daher werden alle Myspace-User sich MySpace Craigslist etc vorziehen. Wenn es ebensogut funktioniert.

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