Vielfalt kostet

Nico —  10.12.2005

Der dezentrale Herr Sixtus stellt fest:

Das Web 2.0, so es denn dezentral sein soll, benötigt den User 2.0, der bereit ist, für Dienste, die er nutzt, zu zahlen. Solange das Web noch vom User 1.0 dominiert wird, der alles gratis haben will und der sich gleichzeitig über Werbung auf Websites aufregt, wird der Ausverkauf und damit die Unternehmenskonzentration weiter gehen. Geiz schafft Monokulturen. Vielfalt kostet.

Genau auf den Punkt gebracht. Da hat es sich doch wieder gelohnt, dass ich letztens bei einigen Alt Herrn Sixtus mal erklärt habe, wie dieses Interdings funktioniert.

One response to Vielfalt kostet

  1. Hier zwei EUR, da drei EUR im Monat? Und ruck zuck sind ein paar Dutzend Euro zusammen.

    Und dann frage ich mich eben ganz genau, ob ich einen Dienst *wirklich* brauche. Oder ob ich das gesparte Geld nicht lieber z.B. für den ein oder anderen Tangokurs oder -abend ausgebe. Hat auch was soziales. So wichtig sind diese tollen Dienste für mein Leben dann eben doch nicht.

    Und für Dienste, die ich wirklich brauche, zahle ich auch jetzt schon. E-Mail bei GMX z.B.