Derartige Behördenpost verwundert mich gar nicht mehr. Die Juristenschwemme seit Anfang der 90er Jahre hat letztendlich nur dazu geführt, dass immer mehr Leute versuchen müssen, trotz grassierender Merkbefreitheit irgendwie mit dem Auslegen von Gesetzestexten noch ein paar Euros zu verdienen.
Das Problem mit Weblogs ist, dass sie selbst von Juristen entdeckt werden können, wenn die nach der Fortbildung freudestrahlend das erste Mal bei Google etwas suchen.
Wenn das so weiter geht, bieten wir bei Blogg.de im nächsten Jahr ein Bundle mit einer Rechtschutzversicherung für Blogger an. Dann sollte man einigermassen sicher sein vor den Leuten, die das Netz nie verstehen werden und keine Ahnung haben, was ein Weblog sein kann. Vielleicht hilft das auch gegen die Firmen, die einem bei der Äusserung von Kritik gleich mit geschäftsschädigendem Verhalten kommen und Löschung von Inhalten fordern.
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