Neuer Web 2.0 Trend: Flashpodcastungen

Nico —  27.02.2006

Wer meint, dass Podcasts gerade voll der Renner seien, oder gar Lesungen mit Blog-Inhalten, der sei eines besseren belehrt.

2006 wird das Jahr der Flashpodcastungen.

Es ist eine SocialSoftware-Applikation, denn im Vorfeld muss man herausfinden, wer alles hingeht und wo es stattfindet. Dann trifft man sich, tauscht RSS-Feeds aus, lädt die bereits gesprochenen Podcasts herunter, tauscht die Ohrstöpsel mit wildfremden Leuten und hört sich an, was andere zu sagen meinen zu müssen. Danach geht man gepflegt an die Bar und trinkt ein paar Bierchen, schwadroniert über RSS, TV 2.0, Atom, Literatur, Verschwörungen, Web 2.0, Rock’n Roll, Werbemillionen, die Krise der PR, oder starrt einfach trübe ins Glas, weil man prinzipiell nicht mit anderen Leuten redet und das Wasser ohne Kohlensäure ist. Danach versuchen alle, die völlig vertüddelten Ohrstöpselkabel wieder zu entwirren und danach ist der Event vorbei.

Ach ja, wir suchen noch Sponsoren. Dann wären auch Flashpodcastungenmashups möglich, aber dazu später mehr.

8 responses to Neuer Web 2.0 Trend: Flashpodcastungen

  1. Ich bezahle das! Ähh was kostet es?

  2. Alter Hut, das. Das ist der Webmontag in neuem Branding.

  3. @Don Alphonso: ist der Webmontag nicht die Bloggerlesung für Techies?

  4. ist es nicht schön, dass wir alfons als absolute Wissensreferenz in unseren Reihen haben?

  5. Tekkies und lesen, eventuell auch noch mit Dave-Kay-Ziegenbart? Wenn das keine Überschätzung ist…

    Im Ernst, so ein Instant-dating-Service könnte da wirklich Erfolg haben. Die ideale Zielgruppe.

  6. schweig still, sonst lese ich deinen Quelltext und klau deinen RSS-Feed.

  7. meine beiden Zöglinge – aka: Loxen 2.0 – machen das schon seit längerem (Ohrstöpsel tauschen auf ihren shuffelpods etc). Insofern könnte da die Zukunft liegen, wenn der Trend das Jahr 2006 überlebt bis – sagen wir mal – 2016. Flashpodcastungen = Mixtape 2.0 ?

  8. Kommt dieser Hinweis auf einen Ausweg aus dem asynchronen Bandbreitendilemma der Generation p2p nicht 33 Tage zu früh?