Transparency Deutschland mag keine Transparenz

Nico —  25.03.2006

Eben gerade bin ich bei Felix über transparency international mag keine kritik und schickt den anwalt gestolpert und bin mal wieder begeistert. Da stellt sich eine Organisation hin, macht einen auf „wir sind die richtig Guten!“ und versuchen dann über einen Anwalt eine Bloggerin mundtot zu machen, weil die gebloggten Inhalte kein gutes Licht auf Transparency Deutschland werfen könnten. Ich weiss nicht, ob der gebloggte Sachverhalt inhaltlich korrekt ist, aber ich sehe die Reaktion von Transparency Deutschland, und die ist völlig überzogen.

Wann lernen Unternehmen und Organisationen endlich, dass Weblogs zum Diskurs einladen und über Kommentare geradezu dazu einladen, andere Sichtweisen darzustellen? Es wäre ein einfaches gewesen für Transparency Deutschland, in den Kommentare ihre Sicht der Dinge zu schildern. Stattdessen sollen die Inhalte einfach verschwinden. Wenig transparent.

Wer auf der einen Seite Transparenz fordert, auf der anderen Seite aber Kritiker Mundtot machen will, der wirkt mehr als nur unglaubwürdig. Das Verhalten von Transparency Deutschland ist einfach nur heuchlerisch.

13 responses to Transparency Deutschland mag keine Transparenz

  1. In der Medizin hat man es ja mittlerweile gelernt: Ein Allergen löst eine allergische Reaktion aus. Pollen + allergische Nase = Schnief. Zwangsläufig. In anderen Bereichen lernt man das anscheinend nicht so schnell. Es hat sich ja bisher gezeigt, das der

  2. Eine Organisation namens Transparency Deutschland klagt -natürlich, was sonst- gegen eine Bloggerin. Die eigentlich nur eines getan hat: moni.wasweissich auf ihrem Blog Gedankenträger [man weiß ja nie] bloggte über eine alleinerzie…

  3. Nachdem die Euroweb Internet GmbH vorgemacht hat, wie schnell man sich bei Bloggern beliebt machen kann, wollte die deutsche Sektion von Transparency International, der Transparency International Deutschland e.V. aus Berlin,da nicht zurückbleiben. T…

  4. Ich habe vorher noch nie von Transparency Deutschland gehört. Gemäss eigener Aussage steht diese Organisation für folgende Werte:

    Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft.
    TI-D meint: Eine effektive un…

  5. Immerhin, gering positiv zu sehen ist ja, dass der Anwalt immerhin noch vorher eine Mail geschickt hat.
    So viel Glück hatte ich bei mir nicht.

  6. „Blogs sind Anwalts Liebling“

  7. Sollte dieses Schreiben tatsächlich von Prof. Dr. Jürgen Marten, dem Ethikbeauftragten des Transparency International Deutschland e. V. stammen und dieser Blog-Eintrag bei Gedankenträger auf den es sich bezieht, den Tatsachen entsprechen, hat sich d…

  8. Meinst Du wirklich, dass eine Organisation solche arbeitsrechtlichen Fragen in den Kommentaren des Weblogs der Freundin der ehemaligen Arbeitnehmerin behandeln kann?

  9. Es ist ja faszinierend, wie schnell Meme in der Blogosphere transportiert und weitergegeben werden: In der Nacht von Freitag auf Sonntag postet ix den ersten Bericht über TI-D und Moni. Samstag morgens werden wie ersten Berichte in die weiteren Weblogs ge

  10. Ein Advokat der Nicht-Regierungs-Organisation »TRANSPARENCY INTERNATIONAL Deutschland e.V«[1] hat Moni.wasweissich vom gedankenträger-Blog[2] bisher zwei[3]mal[4] auf recht unhöfliche Art und Weise aufgefordert, einen bestimmten Artikel Ã…

  11. Der lustige Justitiar und Ethikbeauftragte Prof. Dr. jur. Jürgen M. oder sagen wir lieber J. Marten von Transparency International Deutschland e.V., auch via

  12. Ziemlich übel ist das. Nein, es ist der Hohn, wenn sich die „Tranparenten“ so intransparent geben!

  13. Wo steht denn nun im Netz der „Stein des Anstosses“. Hätte den gerne mal gelesen.