Das Signal von Ludwigshafen

Am Wochenende fanden die Parteitage von WASG und der Linkspartei genannten PDS statt. Deutlich wurde in Ludwigshafen bei der WASG, was derzeit der Zweck der Partei ist. Rhetorisch wird zwar immer irgendetwas von „ich war immer links, die anderen sind nach rechts gewandert“ seitens Oskar Lafontaine gefaselt, aber das Sammelbecken aus die heile Welt der 70er herbeisehnenden Gewerkschaftsfunktionären, abgehalfterten SPD-Politikern und Frustrierten hat eigentlich nur noch eine Funktion, bis sie dann mit der PDS fusionieren wird.

Es geht nur noch darum, den Anspruch Lafontaines auf das Amt des Bundesvorsitzenden der Linkspartei zu sichern. Auf dem Weg dahin wird Kritik nicht zugelassen, denn die Fusion mit der PDS darf nicht gefährdet werden. Ab 2007 stellt sich die Partei dann bundesweit einheitlich dar, wobei lediglich die Stammtischparolen für Einigung sorgen, alles andere könnte unterschiedlicher nicht sein. Die von Gysi kritisierte überwiegende Beschäftigung mit der eigenen Partei wird allerdings munter weitergehen, denn die Frustrierten werden es auch weiterhin bleiben, im Oskarwahlverein angeblich gesamtdeutscher Prägung.

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2 Antworten auf „Das Signal von Ludwigshafen“

  1. Wenn Herr L. Vorsitzender der L.-Partei werden möchte, muss er wahrscheinlich doch noch die Internationale mitträllern. Gestern, für die Tagesschau, hat er es nicht getan.

  2. Du kannst ja mal Oskar Lafontaine fragen was er als Oberbürgermeister von Saarbrücken alles privatisiert hat und warum er das getan hat?

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