Steigerung der Markenbekanntheit

Nico —  3.05.2006

Autos spielten bis vor kurzem bei uns in der Familie keine Rolle, meistens fuhr unser Golf und alles war gut. Wenn wir an der örtlichen Pitstop-Filiale vorbeigefahren sind, rief es vom Rücksitz immer nur: „da war unser Auto kaputt!“, womit an den Morgen erinnert wurde, an dem wir neue Reifen bekommen hatten.

Jetzt haben wir einen Audi und die Aufmerksamkeit ist eine ganz andere. Bei jedem Audi, an dem ich mit meiner Tochter vorbeigehe, ruft sie erfreut „da ist ein Audi!“. Andere Autos werden mit „und was ist das?“ oder „das ist kein Audi!“ mehr oder weniger gleichgültig bemerkt. Wenn unser Audi endlich entdeckt wird, dann heißt es lauthals „da ist unser Audi!“. Jetzt muß Audi dieses positive Markenimage nur noch aufrechterhalten, bis meine Tochter Führerschein und Geld für einen Audi hat. Sind ja nur noch ein paar Jahrzehnte.

14 responses to Steigerung der Markenbekanntheit

  1. … oder irgendwann klaut sie sich ihren ersten Audi. Unterstützt dadurch, dass Audi in der Zwischenzeit OpenAudi geworden ist, mit eigener OpenSource Firmware. Natürlich findet sie als erste einen exploit und nutzt ihn schamlos aus…

    OpenSource macht kriminell, stoppt es bevor es eure Kinder stoppt. So oder so ähnlich könnte die Message sein. Ist sie aber nicht. :-)

  2. Audi ist ja wohl kein echtes Bloggerauto ;-)

  3. Und demnächst im TV:
    Pitstop – von führenden Bloggern empfohlen… positiver Nebeneffekt: dann können sie die unfähigen Werbehanseln mit den dämlichen Frisuren endlich erschießen lassen.

  4. immer diese schleichwerbung…
    aber was aus bayern kommt, kann ja nicht schlecht sein. :)

  5. Nö, die Schleichwerbe kommt vom Herrn Lumma, ich habe sie nur kreativ aufgegriffen. Aber wenn Sie mich doch mal fragen: ich habe nur einmal in meinem jungen Leben bei Pitstop angerufen, um zu erfahren, wie teuer ein Wintterreifenwechsel ist, und habe dann kalkuliert, dass ich mir für das viele Geld einen tollen Urlaub machen könnte. Und bin zur Komkurrenz gegangen.

  6. Hey, Herr Lumma, neue Werbeformen?

  7. ja, ist ein test :)

    ausserdem mache ich keine schleichwerbung, sondern schreibe nur, was meine tochter sagt.

  8. Mainbube – was ist denn dann ein echtes Bloggerauto?

  9. Ein groÃ?es Unternehmen stellt ein teures oder aus anderen Gründen begehrenswertes Produkt einem Blogger zur Verfügung, der im Gegenzug verspricht, etwas über den Artikel zu schreiben – die Idee ist nicht neu. Insbesondere Sonys Blogsponsoring mit d…

  10. Unser Sohn sagte als erstes langes Wort: \“Opelvectrakombi\“. Ohne Leerzeichen. Eines der nächsten war \“Motorschaden\“ :-(

  11. Dürfte kein Problem sein (10 Jahre Premium Marke)! Also schon mal Geld für Führerschein und Audi mit 18 anlegen. Im Gegensatz zum Mutterkonzern konnte sich Audi neben BWM u. Mercedes als Premium (nicht Luxus) Marke in Deutschland etablieren. Das ist gut, als PremiumMarke Marke kann man einen Audi auch als Firmenwagen (fahre ich auch: A6 Avant, früher A4 Avant) fahren, das geht mit einer Luxusmarke (z.B. Porsche, Jaguar) nicht ,-)
    Das Deine Tochter jetzt schon so auf Marketing im E to K (Eltern to Kind Markt) Marketing reagiert gibt schon zu denken…

  12. So eine Konditionierung kann im führerscheinfähigen Alter verdammt teuer werden. Bei mir ging das mit BMW so. Der gebrauchte, den ich mir dann mühsam leisten konnte hat mich für\’s restliche Leben geheilt.

  13. Mir ist das je eher unangenehm, wenn die Tochter im Kindergarten lauthals fragt, \“Papa, wo hast Du denn den Ezedes geparkt\“. Dabei ist es nur eine angejahrte Spar-A-Klasse mit 60 PS.

  14. Also die Kinds-Mutter und ich sind ja jeweils mit dem elterlichen R4 sehr zufrieden aufgewachsen. Wir brauchten dann auch nur Marbella und R5 als Einstiegsgefährt… das war deutlich kostengünstiger aber bis 2021 wird es vielleicht einen \“Nachwuchs-Audi\“ geben für 25t? in der college-Variante:-))