30. Juni 2006

Get $$$ for Blogging

Das Grundproblem eines jeden Bloggers ist: wo kommt das Geld her für den Betrieb dieses kostspieligen Hobbies. Nicht jeder bekommt die Möglichkeit, ein wenig Auto zu fahren oder Brause zu schlürfen, dafür ist der Konkurrenzdruck einfach zu hoch.

Damit Werbetreibende und Blogger nun endlich zusammen geführt werden, gibt es einen neuen Dienst, der auf Techcrunch diskutiert wird: PayPerPost.com offers to sell your soul. Die Grundidee ist wunderbar. Es wird ein immenser Druck vom Blogger genommen, vorbei ist die Zeit, wo man dutzende Pressemitteilungen oder Heise-Meldungen auf der Suche nach dem Scoop durchforsten muss, nur damit man als allererster von allen die tolle Neuigkeit eines Plugin-Updates Firfox oder eines neuen Frontier-Features bloggen kann. Diese Effizienz-Steigerung ist zu begrüßen, weil man dann Zeit hat, noch zwei bis drei weitere Blogs mit genuinem Content zu füllen, der von anderen vorgegeben wird.

Einziger Nachteil von Payperpost.com: derzeit benötigt man eine amerikanische Steuernummer zur Teilnahme, was insbesondere die emerging contentproducing markets in Indien und China von diesem Zukunftsmarkt auszuschliessen droht. Hier ist letztendlich der Gesetzgeber gefordert, denn der freie Markt scheint hier nicht zu funktionieren.

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Siehhhhhste, drum blogg ich bis auf Ausnahmen auf Deutsch ;) Mit Steuernummer.