Long Tail – das Buch

Ende April wurde das Buch The Long Tail von Chris Anderson angekündigt und ich hatte es mir gleich mal vorbestellt. Später dann hat Chris Anderson auf dem Weblog zum Buch einen Stapel Rezensionsexemplare angepriesen, von denen ich Dankenswerter Weise eins erhalten habe. Kurz vor meinem Urlaub traf es ein und sollte damit also zu meinem Stapel Sommerlesekrams gehören.

Wer den Wired-Artikel von Chris Anderson kennt, der weiß auch, was ihn in dem Buch erwartet. Das Thema Long Tail wird auf angenehm zu lesenden ca. 200 Seiten ausgebreitet, wobei es nicht nur um den Aspekt „viele eigentliche Ladenhüter können doch irgendwie Masse machen“ geht, sondern auch um das langsame Verschwinden der „Big Hits“ und den Veränderungen im Konsumverhalten in der digitalen Welt. Vom Ende einer „Common Culture“ ist natürlich auch die Rede, was sicherlich in vielen Bereichen zutreffen mag.

Ab und an wirken einige Argumente und Beispiele ein klein wenig „passend“ gemacht, aber dennoch halte ich das Buch und das Thema für sehr wichtig, wenn man an den Auswirkungen des Internets auf das Konsumverhalten und den daraus resultierenden Absatzmärkten interessiert ist.

2 Antworten auf „Long Tail – das Buch“

  1. Da geh ich ein wenig weiter: Ich halte es für das wichtigste Wirtschaftsbuch der letzten fünf Jahre auf mikroökonomischer Basis.

  2. ich habe die letzten 5 jahre so wenig wirtschaftsbücher auf mikroökonomischer basis gelesen, daher maße ich mir dazu kein urteil an. :)

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