Don Alphonso weist in einem Artikel auf das Schwarzbuch Datenschutz hin und empfiehlt es als eine notwendige Lektüre für die Diskussion um Datenschutz und Sicherheit.
Dabei wird wie folgt von dem Stammkommentator strappato kommentiert:
Lumma ist da ambivalent. Einerseits gegen eine Einschränkung des Internets und für Informationsfreiheit schreiben, aber auf der anderen Seite sich für den Web(2.0)kommerz aussprechen. Das kann man nicht trennen, da die Unternehmen im freien Netz ihr Geschäftmodell bedroht sehen.
Das ist echt völliger Quatsch! Klar, Vorurteile muß man ausleben, sonst bringen sie nix, aber dieser Kommentar ist echt kompletter Stuß!
Natürlich kann ich mich für Kommerz aussprechen, sogar für Web 2.0-Kommerz, wenn der dann mal so anders wäre. Und ich sehe in einem freien Netz keines der von mir umgesetzten, angedachten oder präferierten Geschäftsmodelle bedroht, ganz im Gegenteil. Ich habe keine Ahnung, wer mit “die Unternehmen” gemeint ist, aber die Unternehmen, für die ich arbeite, haben ein großes Interesse an einem freien Netz.
Was Web 2.0 angeht und die Art und Weise, wie User Ihre Daten und/oder ihre Profile preisgeben: das sehe ich pragmatisch. Es ist ein Geben und Nehmen. Niemand wird gezwungen, sich bei OpenBC zu registrieren und alle seine Bekannten dort zu verknüpfen. Niemand muß ein MySpace-Profil anlegen. User sollten im Einzelfall abwägen, ob Ihnen ein Dienst so wertvoll erscheint, dass man im Gegenzug etwas von sich preisgibt. Ich sehe Web 2.0 ja gerade so, dass der User mit seinen Entscheidungen im Mittelpunkt steht und entscheidet, was und wie er es will.
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