Billigfliegerprivileg

Nico —  13.10.2006

„Auch heute können Sie wieder das Privileg der freien Sitzplatzwahl geniessen.“ heisst es beim Aufruf am Gate.

Danke, Germanwings, für dieses Privileg und den damit verbundenen Genuß. Kein Wunder, daß die an Bord zum Verkauf angepriesenen belegten Baguettes dann folgerichtig „Happy Snack“ heissen, auf deren Genuß ich aber lieber verzichte.

4 responses to Billigfliegerprivileg

  1. Wieso? 6 Euro für ein Trockenes Brot ist doch fair? Darfst dir doch auch aussuchen auf welchem Platz du es isst! ;)

  2. Und? Solange es bei der freien Platzwahl nicht zugeht wie bei einem Volksmusikabend in einer mittelgroßen Kleinstadthalle samt Krückstockstößen in die Leistengegend ;)

    Spaß beiseite – ich finde den Verzicht auf Service bei den Billigfliegern recht positiv. Denn wer braucht denn bei den innereuropäischen Flügen von maximal 2 Stunden Dauer auch noch Platzservice oder überhaupt was zu essen. Eine Fahrt von Krefeld nach Bonn mit der Bahn dauert fast genauso lange, da krieg ich auch nix serviert und für den Preis könnte ich (glückliches Händchen beim Kartenkauf vorausgesetzt) auch nach Rom fliegen.

    Wichtige Business-Reisende sollen bitteschön den teuren Linienflug bei einer renommierten Airline buchen – wobei ich nicht in Abrede stellen will, daß der Wunsch nach streßfreiem Reisen gerechtfertigt sein kann.

  3. was ist so teuer daran, auf die tickets auch eine platznummer zu drucken?