Wahlcomputer pro Bush

Im Abendblatt schreibt Cornel Faltin über die anstehenden Kongresswahlen und Ohio als Zünglein an der Waage:

Ein Faktor ist in all diesen Spekulationen und Meinungsumfragen aber nicht berücksichtigt, und der heißt “Diebold”. Dahinter verbirgt sich nicht einer der Kandidaten, sondern eine Firma, die im kleinen Städtchen Canton, eine Autostunde südlich von Cleveland, ihre Zentrale hat.

Nicht wenige Demokraten, und hinter vorgehaltener Hand auch Republikaner, sind der Meinung, dass hier die letzten US-Wahlen entschieden wurden. “Diebold Electronic Systems” hat sich auf den Bau von Wahlcomputern spezialisiert, und diese sind inzwischen landesweit sehr ins Gerede gekommen.

Sehr lesenswert, wie Memorycards im Vorfeld der Wahl ausgetauscht wurden, Umfragen und Ergebnisse dann doch auseinander liegen können, alle Manipulation vermuten, aber Diebold alles abstreitet, schliesslich aber der CEO aus “privaten Gründen” zurücktritt. Könnte man einen guten Krimi draus machen, wenn es nicht so realistisch wäre.

Also, bitte die Petition für die ersatzlose Streichung des § 35 Bundeswahlgesetz (Stimmabgabe mit Wahlgeräten) unterzeichnen!

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