Stoiber in seinem Element

Seit Tagen schon kommt die CSU mit ihrem Stoiber nicht mehr aus den Schlagzeilen heraus und so langsam wird klar, was das Hauptproblem ist: Entscheidungsschwäche. Wie kann so ein Mann eigentlich Ministerpräsident eines Bundeslandes sein, wenn er nicht mal diese Personalie, die ihn auch noch selber betrifft, mal zügig entscheiden kann? Erst will er in Berlin Minister werden, dann doch nicht, dann doch, dann nicht, dann soll er irgendwann aus dem Amt des Ministerpräsidenten scheiden, dann will er doch, muß aber nicht, dann aber doch, dann wieder nicht.

Was soll das Rumgehampel? Mir geht es nicht um die CSU oder Stoiber, aber ehrlich gesagt kann ich es nicht mehr hören. Gibt es kein anderes Thema mehr? Sind alle Probleme gelöst, dass man sich derartiges Kasperltheater erlauben kann? Es ist eh egal, wer von der CSU an der Macht ist. Angenehm wäre nur die Begleiterscheinung, dass mit einem neuen CSU-Chef auch sicherlich ein Ersatz für Söder gefunden werden würde. Komm, Ede, entscheide dich mal, und dann zieh das auch durch.

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4 Antworten auf „Stoiber in seinem Element“

  1. Söder gehen zu sehen wäre wirklich das Schönste… Ganz generell bin ich sehr gespannt, was die nächsten Tage so passiert, auch ob das Volksbegehren zu Neuwahlen tatsächlich gestartet wird – ich bin mir da nicht so sicher, ob das eine gute Idee wäre, auch weil ich mich eigentlich gefreut hatte, dieses Jahr mal keinen Wahlkampf machen zu müssen.
    Witzigerweise ist Stoiber heute beim Neujahrsempfang der Bamberger CSU, gleich bei mir um die Ecke (bin grad schon an Polizisten vorbeigefahren, die die location checken). Da müsste ich mich fast mal reinschleichen… aber die Schwarzen hier wissen leider, dass ich in der SPD bin.. :)

  2. Hoppla, schon überholt – Stoiber legt alle Ämter nieder, lese ich gerade. Ob er trotzdem nachher in Bamberg ist?

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