Virtuelle Touristen – kommen sie wieder?

Edward Casanova Castronova, der sich bereits seit einigen Jahren mit ökonomischen Systemen in virtuellen Welten beschäftigt und damit quasi Begründer einer neuen akademischen Disziplin geworden ist, greift einige Argumente der derzeitigen Diskussion über Second Life und die sich dahinter verbergenden Zahlen auf.

It’s not a con game. It’s a village-sized market. In fact it’s a tourist attraction-type village: the big numbers of the people you see are one-time visitors. Newcomers are arriving in droves. Land speculation is rampant. But it’s not thick; it’s tiny. Not a ponzi scheme: a little mini gold rush.

Das ist nicht nur eine interessante Analogie, die in meinen Augen durchaus Sinn macht, sondern zeigt auch, wo die Herausforderungen seitens Second Life zu finden sind: Aus Touristen regelmässige Besucher zu machen, die sich einen Zweitwohnsitz zulegen.

Ob das gelingt? Ich hege da so meine Zweifel, aber meine Besuche in Second Life fallen bislang auch eher kurz aus. Mir persönlich fehlt die Stickyness, aber ich trinke eben auch nicht so gerne virtuelles Bier.

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Eine Antwort auf „Virtuelle Touristen – kommen sie wieder?“

  1. [nitpicking-modus on] Casanova ist zwar auch schön, aber der Mensch heisst Castronova… Vielleicht ein Freudscher Vertipper? :)

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