Innovation: Geographie ist alles?

When It Comes to Innovation, Geography Is Destiny meint G. Pascal Zachary in der New York Times. Zachary lehrt in Stanford und befragt zu dem Thema u.a. eine Professorin aus Berkeley, AnnaLee Saxenian:

?In terms of creativity, the Valley remains as far ahead of the rest of the world as ever,? she said. ?People in the Valley generate new ideas and test them much more quickly than anywhere else. They aren?t a super race; it?s their environment.?

Ich weiss nicht, ob das mit der Kreativität stimmt, aber die Umgebung, und vor allem das Netzwerk macht einiges aus. Da kann man noch so viele virtuelle Netzwerke haben, die wichtigen Entscheidungen finden eh beim Mittagessen oder abends in geselliger Runde statt.

Ich glaube, der ganz große Vorteil am Silicon Valley ist das real existierende Netzwerk, gepaart mit einer enormen Fokussierung, Risikobereitschaft und einer großen Schnelligkeit bei der Umsetzung.

Kann man das auch in Deutschland haben? Tja. Wir haben einige regionale Zentren, etwas Risikobereitschaft, aber die Schnelligkeit fehlt m.E. noch. Einfach mal machen ist weniger verbreitet als lang und breit abwägen. Umgesetzt wird es dann doch im Silivon Valley.

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2 Antworten auf „Innovation: Geographie ist alles?“

  1. Kann man das auch in Deutschland haben? Es ist die Dichte der Leute, die entscheidend ist. beispielsweise neulich als wir alle in München auf der DLD waren, herrschte dort eine sehr positive anregende Atmosphäre. Im Valley ist das jeden Tag. Du gehst morgens in den Coffeshop, mittags zum Sandwichladen und abend auf eine Party und triffst Unmengen an kreativen, intelligenten und motivierten Leuten. Das ist hier so nicht der Fall. Ich glaube bei dir in Köln auch nur bedingt …

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