Twittereien

Ich habe wirklich versucht, zu wiederstehen. Ich wollte schon länger mal etwas über Twitter schreiben, was in den USA schon länger grassiert und seit ca. einer Woche auch die Runde durch die germanische Blogosphäre angetreten hat. Die Nutzungsmöglichkeiten sind nicht gerade vielfältig, aber dennoch: Friends Swap Twitters, and Frustration.

Wie dem auch sei, in den USA ist vor allem eine Nutzung sehr interessant, nämlich das Zusenden von Updates per SMS. Wenn also ein User twittert, summen kurz danach etliche Handies. Da werden ordentliche Kosten auflaufen, die in den USA i.d.R. auch auf den Empfänger abgewälzt werden. Für Deutschland kann ich mir nur schwer ein Modell vorstellen, bei dem man an eine Premium-SMS Nummer twittert und dann die Updates ebenfalls per SMS rausgehen, das wird sich nicht rechnen, es sei denn, man hat keine Freunde.

Früher hat man immer vom Signal/Noise-Ratio geredet, die Diskussion kann man sich beim fröhlichen Getwitter sparen, da kommt nur noch Noise. Insofern ist Twitter das krasse Gegenteil von dem, was bis vor kurzem noch als das Wesentliche in der Attention Economy definiert wurde, nämlich die Aufmerksamkeit des Users zu erlangen und dann mit möglichst für den User wichtigen Infos diese Aufmerksamkeitsspanne sinnvoll zu nutzen. Bei Twitter wird fröhlich gebroadcastet und ab einer gewissen Anzahl Mittwitterer passiert zwar einiges, aber ich kann nicht behaupten, dass mein Leben viel ärmer wäre ohne die Infos, die per Twitter kommen. Eine schicke Spielerei ist es dennoch, keine Frage.

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2 Antworten auf „Twittereien“

  1. twitter muß das mit abstand sinnloseste seit der cambridge coffeemaker cam sein.
    leider nur halb so lustig.

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