springer.hamburg.de

Springer steigt bei hamburg.de ein schreibt das Hamburger Abendblatt und berichtet u.a., dass seit 2000 lumpige 20 mio EUR in hamburg.de gepumpt wurden und nun Springer davon ausginge, in 2-3 Jahren die Gewinnzone zu erreichen.

Ich bin da mal gespannt, bislang hat sich hamburg.de in meinen Augen vor allem mit einer ziemlichen Unbenutzbarkeit präsentiert, mit ewigen Klickstrecken und viel zu viel Navigationswirrwar. Für das Abendblatt wird es sicherlich bedeuten, dass es noch stärker als sonst auf dem Hamburger Medienmarkt agieren wird, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass da keine Kooperationen laufen werden, zudem das Abendblatt mit Live schon länger in dem Bereich Kultur, Musik, Freizeit unterwegs ist. Es wird sich da sicherlich an berlin.de orientiert werden, alles andere würde mich verwundern. Ein reibungsloser Einstieg ebenso.

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3 Antworten auf „springer.hamburg.de“

  1. Ich hab da ja mal gearbeitet und weiß, dass die Redaktion gerne mehr machen würde (und auch könnte). Zumindest zu meiner Zeit war es so, dass der Aufbau der Seite zu einem großen Teil durch das Büro des Bürgermeisters vorgegeben wurde. Grund dafür war die Problematik, dass hamburg.de auch im Bereich von Schleswig Holstein wuselte, was politisch ja wieder schwierig ist. Gleichzeitig hatte man ein \”paid content\” Konzept – Teile der Startseite und der Links auf der Startseite waren käuflich.(Sind sie immer noch, wie ich gerade sehe)

    Fast alle deutschen Städteseiten finden sich im public private partnership, was eine völlig irrsinnige Idee ist. Einerseits möchte die Stadt die Kosten für eine Webseite vom Hals haben, andererseits ist man verpflichtet bei dem E-Gouvernementprogramm mitzumachen. Das ganze führt dann zu völlig absurden Seiten, die keine Seite befriedigen. Wobei hamburg.de immerhin noch für Touristen einige brauchbare Informationen liefert.

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