MacBook Pro IV – A New Beginning

Heute habe ich dann mein Ersatz Macbook Pro bei Gravis abgeliefert, genau einen Tag vor Ablauf der Garantiefrist. Bei Gravis kann man übrigens das übliche Reperaturnervprozedere verkürzen, und glaubt mir, ich kenne mich damit aus, wenn man vorher bei Apple anruft und sich anhand der Seriennummer eine Case-Nummer geben lässt. Gravis will nämlich gerne die Original-Rechnung für das Gerät haben und ich bin so wenig Papier-affin, dass ich derartige Dokumente natürlich nicht zur Hand habe, wenn mal wieder ein MacBook Pro kaputt ist.

Gravis konnte mir leider kein neues MacBook Pro verkaufen, da dort dämlicherweise keine Kreditkarten akzeptiert werden und natürlich meine EC-Karte ein Limit hat, das nicht an den Kaufpreis heranragt. Rechnung geht natürlich nicht, wo kommen wir denn dahin, also bin ich ziemlich genervt bei Gravis wieder gegangen, interessanterweise direkt zum Kaufhof, dort waren etliche Geräte vorrätig und der beratende Verkäufer hat mir 5% Rabatt gewährt, weil ich eine Payback-Karte habe. Zudem hat er mir noch mehr RAM kostenlos eingebaut, den ich bei Gravis erstanden hatte, weil der Kaufhof keinen vorrätig hatte, aber ich wollte meine Garantie wahren. Nach Aussage des Verkäufers hatte er sich bei der Einführung der Apple-Rechner beim Kaufhof für 2 Wochen ein Gerät mit nach Hause genommen, weil er ja testen müsse, wie so ein Mac arbeitet. Danach hat er ihn gekauft und findet OS X weit besser als Windows.

Mein Tag war also erst einmal gerettet, denn bezahlen konnte ich mit meinem guten Namen und meiner schlechten Unterschrift. Jetzt wird alles konfiguriert, geupdatet, und so weiter. Sobald mein MacBook Pro und auch das Ersatz MacBook Pro wieder funktionstüchtig sind, wird dieses MacBook Pro ein Handmedown für Malte. Jetzt gucke ich erstmal, was Bootcamp und Vista so drauf haben, danach wird das ganze Softwaregerümpel installiert, dass ich zusätzlich so brauche, bestimmt 10 Applikationen. Zu mehr komme ich nie, dann kracht es und ich brauche ein neues MacBook Pro.

Klack-Klack, sauwarm, das war’s

Gestern abend ging ohne Vorwarnung meine sehr geschätzte Festplatte von mir. Nun sagt sie nur noch Klack-Klack und das MacBook Pro wird in kürzester Zeit sauheiss. Praktischerweise war das das Ersatz-Macbook Pro, aber das eigentliche MacBook Pro wurde noch nichtkomplett gebackupped und gefixt. Im morgendlichen Tran habe ich die Install Disk 2 reingepackt und nicht die 1, kann jetzt nicht von der DVD booten und bekomme sie nicht mehr raus, sogar das Löschen des Parameter-RAM klappt nicht.

Jetzt überlege ich, ob ich meine Geschäftskorrespondenz kurzerhand mit handgeschriebenen, komplett unleserlichen Briefen erledige, aber dafür braucht man auch diese Briefmarkendinger, habe ich mir sagen lassen, das wird wieder zu kompliziert. Also werde ich heute mal gucken, ob der örtliche Apple-Höker noch ein MacBook Pro über hat, es muss ja irgendwie weitergehen und ab Dienstag bin ich für den Rest der Woche unterwegs und ohne Laptop wäre das eher uncool.

So langsam mahe ich mir Gedanken über Kompatibilitätsprobleme zwischen mir und Apple. Und während ich das schreibe, sagt meine Frau, deren Macbook ich gerade zum Schreiben dieser Zeilen entwendet habe: “vielleicht solltest Du Dir ein Dell kaufen.” Pah. Es wird einfach Zeit, dass diese Appledinger für meine Ansprüche angepasst werden.

Wenn ich es mal positiv sehe: bei jedem neuen MacBook Pro habe ich die Möglichkeit, Ballast abzuwerfen und die Festplatte weniger vollzumüllen mit Krams. In der Theorie klappt das aber nur für kurze Zeit.

Klack-Klack ist irgendwie echt doof, wenn man produktiv sein will.

Qype – schöner, breiter, bunter

Ich komme derzeit zu nix, noch nicht einmal den Relaunch von Qype habe ich mir angeguckt bislang, geschweige denn ihn mitbekommen, und das, obwohl ich mit Stephan noch Sonntag abend zusammengesessen hatte. Auf den ersten Blick gefällt mir der Relaunch sehr gut, es sind einige Sachen verbessert worden, die mich immer genervt hatten, z.B. die Annahme von Kontaktanfragen und generell das eigene User-Profil sind netter geworden. Was mich immer noch nervt, aber das nervt mich bei blogg.de auch schon seit ewigen Zeiten, ist das Beenden der Session alle naslang, so dass ich mich wieder einloggen muss. Ausserdem ist es seltsam, dass der Link hinter dem Qype-Logo abhängig ist von dem Profil des Users, den man sich gerade anguckt, wenn man also bei Plastik-Moe war und auf die Startseite zurückwill, dann landet man auf der Seite für Innsbruch, die ich zwar sehr interessant finde, aber gerade nicht in meinem Fokus liegt.

Ach ja, wir Deutschen können nicht loben ohne zu nörgeln. Mir gefällt das neue Qype noch besser als das alte, wenn nun noch das Problem gelöst wird, dass ich a) nicht dazu komme, neue Plätze, Shops und Restaurants reinzupacken und b) dann später vergesse, was ich reinpacken wollte, dann würde ich c) auch wieder aktiver werden, aber d) habe ich eh gerade kaum Zeit für das Schreiben von Artikeln.

Lesetipp bei Qype: Bärbel und Cem, die beide die netten Ecken von Hamburg kennen.

Full Disclosure: Orangemedia.de vermarktet Qype, ich habe mal bei Orangemedia gearbeitet, Stephan hat mir Sonntag abend im La Casita zwei grosse Bier ausgegeben, bei Bärbel gab es vorher leckeres Grillfleisch und mit Cem muss ich dringend mal wieder einen Kaffee trinken gehen.

Geständnis

Ich kann dem öffentlichen Druck nicht länger standhalten. Ich gebe es zu: ich habe nie gedopt und bin dennoch Rad gefahren, habe allerdings auch keinen Vertrag mit T-Mobile.

Wenn jetzt alle für zwei Jahre gesperrt werden, dann wird die Tour de France 2007 zum Jedermann-Rennen, das hat sicherlich auch Charme.