Archives For Juni 2007


Ich bin gerade in Potsdam und nehme an der Konferenz DESIGN IT von Hasso Plattner Ventures teil. Auf dem Bild sieht man Eran Davidson, der gerade die Konferenz eröffnet hat und nachdem der Brandenburgische Wirtschaftsminister eine Rede vorgelesen hatte, erzählt nun gerade Hasso Plattner etwas über “Innovation, Speed & Success” und vor allem über seine Motivation, das Thema User Centered Design näher aufzugreifen.

A Touch of Neukölln

Nico —  25.06.2007 — 4 Comments

Vor unserer Haustür in Bonn. Wird Zeit, endlich umzuziehen.

Ich bin schlauer

Nico —  25.06.2007 — 1 Comment

Jedenfalls als mein Bruder. Sagt die Wissenschaft – Research Finds Firstborns Gain the Higher I.Q.:

The eldest children in families tend to develop higher I.Q.’s than their siblings, researchers are reporting today, in a large study that could settle more than a half-century of scientific debate about the relationship between I.Q. and birth order.

Ätsch.

Mal sehen, wie ich meinen Sohn schonend darauf vorbereite, ich werde heute abend gleich mal das Gespräch suchen.

[ via Sibylle via Mabber ]

Facebook als Taktgeber

Nico —  25.06.2007 — 6 Comments

Derzeit hagelt es in meiner Inbox täglich Facebook-Friendrequests. Dicht gefolgt von Dopplr und Twitter. Auf gut Deutsch geht da gerade die Luzi ab.

Noch vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass Facebook eine strahlende Zukunft haben könnte, zu unsexy sah das Portal aus, zu eng die Möglichkeiten der Nutzung. MySpace war bunt, chaotisch und trotz vieler Augenkrebs verursachender Seiten irgendwie sehr witzig und hatte massiven Zulauf. Widgets wurden embedded, etliche Firmen verdanken ihre User lediglich der Reichweite von MySpace. Die Reaktion von MySpace war nicht, dass man dies unterstützt und förderd, sondern dass man immer wieder auf die Nutzungsbedingungen hinwies, seine Muskeln spielen liess, Widgets sperrte und sich aufführte wie King Louie. Ausgehende Links in Wdgets werden unterbunden, Links zu anderen Seiten durch eine spezielle MySpace-URL ersetzt und so weiter und so fort.

Facebook hingegen machte lange nichts, ausser sich Übernahme-Avancen zu widersetzen. Dann wurde Facebook F8 gelauncht und das Blatt hat sich total gewendet. MySpace hat dne Zenith erreicht, Facebook hingegen treibt gerade alle vor sich her. Die Art und Weise, wie sich Facebook als Plattform darstellt und andere Applikationen dort quasi embedden lässt, ist einfach phantastisch. Die Anzahl der Applikationen steigt täglich und die gegenseitige Befruchtung ist für beide Seiten von Vorteil, aber eben insbesondere für den User sehr chic und einfach. Wir haben letzte Woche einen Mabber-basierten Groupchat eingeführt, so dass man jetzt in jeder seiner Gruppe mit allen Beteiligten einen Groupchat machen kann. Das ist nur ein Beispiel, wie man Facebook nutzen kann als Plattform.

Linkedin und Plaxo haben gestern announced, dass sie ähnliches vorhaben und sich dem User mehr öffnen werden. Mein Freund Mehrdad sagt schon seit geraumer Zeit, dass man sich öffnen muß, ansonsten hat man als Plattform verloren. Xing sollte hier dringend etwas tun, als User wird man in ein sehr starres Korsett gepresst, da geht das bislang eher unspannende Linkedin jetzt wohl in die richtige Richtung, jedenfalls nach eigenen Aussagen.

Nach der Widget-Welle auf MySpace, die zu einer wesentlichen Öffnung vieler Portale beigetragen hat, kommt jetzt die Embeddable-Application Welle, die dazu führen wird, dass mal eben hingestrickte Portale ohne API und ohne langfristiges Konzept durchaus baden gehen werden. Sicher, es wird immer einige oldschool SocialNetworks geben, aber die jungen Leute von Heute wird man dort nicht mehr finden. Extra Credit gibt es für ebenfalls nutzbare mobile Versionen mit, gekennzeichnet durch http://m.plattformname.com.

Facebook gibt derzeit den Takt vor, und dass bei einem nur 23 Jahre alten CEO. Respekt.

Umfragerei

Nico —  25.06.2007 — 6 Comments

Derzeit vergeht kein Tag, an dem mir Studierende, Diplomanten, Doktoranden oder sonstige Uni-nahen Menschen mir irgendwelche Mails zuschicken und um meine Teilnahme an einer Web-basierten Umfrage bitten. Sei es nun unternehmerische Erfahrung, Blogs, Web 2.0 oder eine Mischung der drei Themen. Wenn ich für das Ausfüllen Geld nehmen würde, wäre für die Rente bald gesorgt.

Ich finde das ja grundsätzlich toll, dass an den Unis irgendwelche halbwegs an der Praxis ausgerichteten Sachen gemacht werden, aber ich glaube ernsthaft, dass die Umfrage-Ergebnisse nicht besser werden, wenn man Umfrage Nr. 512 der laufenden Woche rausschickt und der potentielle Teilnehmer vor lauter Umfragen nicht mehr weiss, wann er das noch alles ausfüllen soll.

Wenigstens rufen die Studis nicht auf dem Festnetz an und wollen etwas über meine Kaufabsichten im Bereich Bananen wissen. Klar, ich richte die Wahl des Supermarktes nach der dort vorhandenen Bananenmarke aus.

Liebe Studis, könnt ihr nicht die Ergebnisse irgendwo für alle verfügbar machen? Dann fehlt zwar ein Teil Eurer Arbeit, aber dafür könnt ihr Euch dann mehr auf das eigentliche Thema konzentrieren und was schickes schreiben.