XING, Werbung und die getwitterte Möchtegernblogsau

Nico —  3.01.2008

Derzeit wird in meinem Twitter-Umfeld aufgeregt das Thema diskutiert, dass XING jetzt auch Werbung einblendet auf Profilseiten von Mitgliedern, selbst wenn es sich um Premiummitglieder handelt.Der große Aufreger macht sich daran fest, dass ein Mitarbeiter der Deutschen Bank auf seinem Profil Werbung von Comdirekt hatte.

Und jetzt bitte alle mal ganz doll entrüsten:
– „wie können die bloss, was soll denn das?“
– „Wenn jetzt jemand auf mein Profil geht und Werbung von der Konkurrenz sieht, wie sieht denn das aus?“
– „Ich will mein Geld zurück, so haben wir nicht gewettet!“
– „Ich wechsle zur Konkurrenz, ich habe die Faxen dicke!“
– „Da kann ja jeder kommen!“

Wenn sich dann alle wieder Mal kollektiv abgeregt haben, dann denkt doch mal über folgende Aspekte nach:

– seid ihr wirklich so wahnsinnig wichtig, dass Werbung von Konkurrenten direkt auf Eurem Profil getargeted wird?
– meint ihr nicht, dass potentielle Arbeitgeber zwischen Profil und Werbung unterscheiden können?
– habt ihr täglich abertausende Profil-Aufrufe, weswegen Vermarkter mittlerweile darüber nachdenken, eine eigene Unit aufzubauen, nur um Werbung auf Eurem Profil speziell zu targeten?

XING hat ein dickes Asset, das sind die User, die ihre Profile ablegen, also quasi das selbst-aktualisierende Adresbuch, mit angehängtem Netzwerk, wenn man so will. Wenn man diesen Dienst nutzen will, weil man ihn praktisch findet, dabei sein will, oder auch nur sehen will, wer sich alles auf dem eigenen Profil rumtreibt, dann kann dafür einen monatlichen Obolus entrichten, oder aber eine eingeschränkte Version nutzen, in der auch Werbung vorkommt. Die Spielregeln sind doch klar und deutlich, da lohnt die Aufregung wegen eines Context Ads nicht, bei dem der Context etwas verrutscht ist. Ob es nun ein Premium oder sonstwas-Profil ist, auf dem für nicht-Premium-User die Werbung erscheint, ist doch auch unerheblich, oder wollt ihr, dass nicht-Premium-User nach aussen gebrandmarkt werden, weil nur bei ihnen Werbung angezeigt wird?

Sturm im Wasserglas der Blogosphäre, das Jahr fängt an, wie das letzte aufhörte. Habt ihr keine wichtigen Themen im Leben?

33 responses to XING, Werbung und die getwitterte Möchtegernblogsau

  1. \“- meint ihr nicht, dass potentielle Arbeitgeber zwischen Profil und Werbung unterscheiden können?\“

    Nein, wenn man sieht, wie viele Leute Google Adsense bei Google.de-Suchen für Suchergebnisse halten ;-)

  2. Nico, Du weisst doch, wie es aussieht. Alles für umme haben wollen und dann noch meckern, wenn der Dienstbetreiber den genutzten Dienst refinanzieren will.

  3. Hier gehts – wieder mal – nicht nur darum das sie es getan haben, sondern auch, das es nicht (vorher) kommuniziert wurde.

    Und die Werbung ist Context-sensitiv. Ansonsten hätten Autoren und Verlage nicht berichtet das auf ihren Profilen für direkte Konkurrenzwerke geworben wurde.

    Und das ist schlechter Stil, schlechter Stil und nochmal schlechter Stil.

  4. Das gehört zu der großen Diskussion, wem denn mein Profil so gehört, vor allem, wenn ich für die Nutzung eines Dienstes bezahle ist für mich die Frage klar: mir und mir allein!

    Bei rein kostenlosen Angeboten sieht das dann manchmal anders aus, da ist der \“Deal\“ ein anderer: Dienst gegen Vermarktung.

    Ein Hybrid ist da schwer zu managen, jedoch muessen die Deals mit den Usern klar sein. Bezahlen und Vermarkten geht eben nicht. So einfach ist das manchmal, allein die Einsicht, ja ja die Einsicht …

    \“ ein

  5. André Wegner 3.01.2008 at 11:48

    Ich sehe eigentlich auch keinen grossen Aufreger darin, aber nicht-Premium-User werden auch jetzt schon gebrandmarkt, in dem bei Ihnen eben kein grünes Kästchen neben dem Namen steht.

  6. Es gibt im Web genau 3 funktionierende Erlösmodelle:
    Transaktionen, Werbung, gebührenpflichtige Dienste oder Services. Wobei letzteres am wenigstens abwirft.
    Trotzdem will ich nicht irgendwelche Werbung sehen, da ich einen Premium-Account bezahle. Zumal das, was man als kontextsensitiv darstellt, meist eine Mogelpackung ist. Oder besser gesagt: Schlecht konzipierte und programmierte Algorithmen, die nicht mal ahnen, wofür ich mich interessiere: Welchen Sinn macht Werbung für ein Comdirect-Konto bei einem Mitarbeiter der Deutschen Bank?
    Und außerdem sehe ich als Premium-Nutzer ja nicht, dass die Nicht-Premium-Nutzer gebrandmarkt werden. Höhö …

  7. Eigentlich zeigt sich in dieser Diskussion nur, für wie \“wichtig\“ das eigene XING-Profil mittlerweile erachtet wird. (Was ich persönlich als XING-Poweruser absolut begrüße.) Aber bei aller Selbstdarstellungsmöglichkeit darf man eben nicht vergessen, dass die eigene Profilseite eben \“nur\“ ein Datenbankeintrag auf einer fremden Website ist.

    Verständlich ist der Wunsch nach Konkurrenzwerbungsfreiheit schon. Unter anderem aus diesem Grund habe ich beispielsweise die AdSense-Anzeigen von meinem Blog entfernt. Aber ein XING-Profil ist nun einmal nicht die eigene Website. Wenn man z. B. im Telefonbuch oder den Gelben Seiten wirbt (ist längst megaout, eignet sich aber als Beispiel), muss man sich schließlich auch damit abfinden, dass unter Umständen in der Nachbarspalte eine große Anzeige der Konkurrenz platziert ist. Nur dass es dort schon immer so war und sich deswegen niemand darüber aufregt.

  8. Danke für dein Posting – genau meine Meinung…

    Im Grunde genommen ist es genau wieder die gleiche Reaktion, wie damals als das erste Adsense-Banner in einem Blog aufgetaucht ist.

  9. @Erik: Das ist eine Sichtweise. Eine andere ist die, dass dir lediglich die Inhalte der Datenbankfelder \“gehören\“, die du selbst editieren kannst. Wie bei einer Anzeige in einer Zeitschrift: Über die Inhalte seiner gebuchten Halbseitenanzeige kann man frei entscheiden. Auf das, was außerhalb dieser halben Seite passiert, hat man jedoch keinen Einfluss – außer es gibt spezielle Bedingungen oder Verhandlungen mit dem Verlag.

    Und bei XING bezahlt man eigentlich nicht für die zusätzlichen Funktionen, nicht jedoch für ein anderes eigenes Profil.

  10. Ein weiterer Nagel im Sarg der großen Protale.
    Mein Content ist mein Content. Bald nur noch auf meinem Protal, werbefrei, sicher, schön.

  11. Adblock Plus!

  12. wieviele Profil-Aufrufe habt ihr am Tag?

    [ ] 1.000.000 ?
    [ ] 1.000 ?
    [ ] 10 ?
    [ ] 1 ?

    eben.

  13. @Nico: Zurzeit etwa 100 pro Tag, 90 davon Nicht-XING-Mitglieder, die Werbung sehen. Aber Quantität ist eben nicht alles. Trotzdem wird es in wenigen Monaten wahrscheinlich niemand mehr seltsam finden, dass es in XING eben auch Werbung gibt.

  14. Ich sehe das nicht ganz so entspannt. Für einige könnte ein Screenshot mit Konkurenzanzeige eventuell unangenehm sein.

    Mit einem eigenen Blog (o.ä.) ist das übrigens nicht vergleichbar. Selbst wenn ich hier Werbung z.B. über Adsense schalte, kann ich die Konkurenzanzeigen Filtern.

    Auch mit kostenlos-Mentalität hat das nix zu tun – es gibt sicherlich sogar Menschen die zum Premium-Account noch einen Extra-Aufschlag für Werbefreiheit zahlen würden.

    Generell hast Du aber nicht unrecht – für >98% der Xing-Nutzer (mich eingeschlossen) dürfte es egal sein ob dort nun eine Anzeige steht oder nicht – ich finds nur nicht gut die restlichen 2% vor den Kopf zu stoßen.

    Das für mich interessante an Xing ist nämlich gerade, dass sich hier sogar Leute bewegen, die ansonsten eher auf ihre Reputation bedacht und deshalb lieber zurückhaltend sind (ob das der richtige Weg ist lass ich mal offen).

  15. Ich sehe, dass Thema gar nicht entspannt, den hier ist eine neue Qualität des Missbrauchs von persönlichen Daten und des Umgang mit zahlenden Kunden erreicht.

    Zur Erläuterung: Auf allen Profilseiten – auch denen von Premiummitgliedern – wird Werbung neben dem Feld Persönliches eingeblendet. Diese Werbung auf ihren Profilseiten ist für Premiummitglieder nicht sichtbar. Sie – als Premiummitglied – wissen also nicht welche Werbung auf Ihrer Profilseite erscheint. Zitat: \“Wie Xing-Vorstandsvorsitzender Lars Hinrichs mitteilte, wird diese Werbung sich an den Profilen orientieren, die die Nutzer über sich selbst angelegt haben.\“ Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass auf den Profilseiten Werbung von Wettbewerbern erscheint oder im Worst-Case sogar Werbung, die den ethischen oder moralischen Grundsätzen des Profilinhabers widerspricht. Auch wettbewerbsrechtliche oder standesrechtliche Probleme können entstehen.

    Manchmal hilft zur Verdeutlichung ein praktisches Beispiel:
    1. Sie bekommen ein T-Shirt mit einem Werbeaufdruck auf der Brust geschenkt und können selber entscheiden, ob Sie es anziehen oder nicht. Das ist o.K.

    2. Sie wollen aber keine Werbung machen und kaufen stattdessen ein T-Shirt. Nach dem Anziehen klebt Ihnen aber der Verkäufer – unter Kenntniss Ihres Geschlechts, Alters, Berufs, Ihrer Vorlieben, Interessen usw. – heimlich einen Werbeaufkleber auf Ihren Rücken und Sie laufen mit diesem T-Shirt durch die Gegend, bis Sie jemand darauf aufmerksam macht, dass die Werbung auf Ihrem Rücken doch wohl etwas unpassend ist. Nehmen wir an Sie sind 60, männlich, Arzt und machen Werbung für Via*gra oder weiblich, 20, Bankerin und machen Werbung für einen Sexshop, weil Sie dem Verkäufer erzählt haben, das sie gegen vorehelichen Sex sind (gemerkt wurde aber nur das Wort Sex). Ist das auch noch o.K.? Ich denke nicht.

    Zudem bekommen Sie vielleicht noch Ärger mit dem Partner, mit dem Chef usw. Lustig?

    Die Xing-Werbung auf den Profilseiten ist nicht mit Adsense vergleichbar, denn die kann jeder sehen auch derjenige der den Content liefert. In diesem Fall ist der Content zudem das persönliche Profil eines Menschen.

    XING nutzt mir nicht viel, aber 5,95 Euro ist es mir wert. Aber es darf auf keinen Fall schaden.

  16. Premium Mitglieder wurden bisher von der Werbung verschont … allerdings wurde die Werbung auch bei den Premium Mitgliedern (natürlich für all diese unsichtbar) ins Profil eingeblendet – und das leider ohne jegliche Ankündigung …
    http://www.blog.absolutperplex.com/2008/01/xing-und-die-versteckte-werbung

  17. Nico schreibt: \“Habt ihr keine wichtigen Themen im Leben?\“

    Das sagt der richtige, der seinen Twitter-Account dazu nutzt, fast alles, was er gerade tut, in die weite Welt zu twittern.

    /block rednix

  18. Schon recht. Die Bloggerwelt 2008 muss endlich wieder kontroverser, polemischer und augenzwinkernder werden.

    Laufe gleich mal auf den Kiez und sprühe an die Wand, dass alle Champs schwul sind.

    Übrigens MvL, da ist ein Denkfehler in Deinem Vergleich. Die Zeitungsanzeige buche ich wegen der Reichweite der Zeitung, die wiederum durch die verlegerische Arbeit entsteht. XING lebt und wirtschaftet wegen meines Profils so erfolgreich, natürlich nicht nur wegen meines, aber ich war mit ein paar tausend frühen Nutzern einer derjenigen, der den Dienst erst lebendig gemacht hat. Das ist ein anderer Deal, mein Lieber.

  19. – meint ihr nicht, dass potentielle Arbeitgeber zwischen Profil und Werbung unterscheiden können?

    NEIN

  20. @Dirk S. – es besteht kein Follow-Zwang, kann ich ja nix für, wenn du mein Getwittere liest.

    @dave_kay – na, auf dich habe ich gerade noch gewartet :)

  21. ja nö, mal ernsthaft, mich juckt die Werbung zunächst nicht, aber es fallen aber doch ein paar Dinge auf.

    1. Wenn mein Chef mein Profil findet mit Werbung der Konkurenz drauf, komme ich in Erklärungsnot, ohne wenn und aber.

    2. Gebrandmarkt in deinem Sinne oben, das sehe ich nicht, für mich wären die werbefreien die Gebrandmarkten, weil ich es für absurd halte, für XING zu bezahlen.

    3. Würde ich bezahlen, wäre ich über die Werbung erbost, denn der Anbieter kassiert bei mir 2 Mal. Mit einer angemessen Frist würde ich der Werbung widersprechen und den Anbieter auffordern sie zu entfernen und nach Ablauf der Frist kündigen.

  22. @Dave-Kay: Ein Chef, der Werbung auf Deiner Profilseite nicht als solche erkennt, sollte mal seine Brille erneuern lassen (mein Chef ist übrigens ebenfalls XING Premium Mitglied und sähe die Werbung nicht mal ;) )

    Als zahlendes Mitglied kratzt mich die Werbung im übrigen nicht, denn ich sehe sie nicht (sie würde mich kratzen, würde ich zusätzlich zum finanziellen Beitrag noch einen Beitrag durch ansehen und potenzielles anclicken der Werbung leisten müssen) und es schädigt mich in keinster Weise, wenn jemand anderes in meinem Profil einen Werbeblock sieht. Bei mir wird also genau einmal kassiert, und beim Werbeträger dann vielleicht nochmal, falls jemand mein Profil wichtig und die Werbung schön genug findet um darauf herumzuclicken. Das sind ein paar viele \“falls\“…

    Im übrigen treiben sich doch die meisten von uns auf so vielen werbefinanzierten Portalen rum, dass die eine Einblendung mehr nun auch nichts mehr kaputtmacht…

  23. Ja jerry, aber nicht jeder Chef ist internetversteher und bevor das jetzt Getöse verursacht, es haben schon so viele menschen die es besser wissen sollten ihre unkenntnis über das Web laut raus posaunt, dass ich es nur als grob fahrlässig bezeichnen kann, jedem Chef zu unterstellen, dass er das schon unterscheiden kann. Woher kommt diese Arroganz (oder Ignoranz?) dass jeder meint, das sei dann das Problem desjenigen der es nicht verstanden hat? Das ist falsch! Der, der es nicht verstanden hat, macht es zum Problem von jemand der es mutmaßlich verstanden hat.

    Ansonsten bräuchte ich als zahlender user (der ich nicht bin) ohnehin keinen Chef um gegen Werbung (der Konkurrenz) auf meinem Profil zu sein ;-)

  24. Es geht doch weniger um das \“verstehen können\“, sondern um das verstehen wollen. Die Werbung finden immerhin in einem \“persönlichen\“ Bereich statt. Und ich kenne genug Chefs, die es nicht verstehen wollen würden, wieso ihr Vertriebschef plötzlich seine Nase für ein Konkurrenzprodukt hinhält. Es gibt Handelsunternehmen, die ihren Mitarbeitern sogar mit Abmahnung drohen, wenn diese beim Aldi gesehen werden. Und das hat mit Traffic wenig zu tun.

  25. Sabine_Brockmeier@XING 4.01.2008 at 14:59

    Eine offizielle Stellungnahme von XINGs Vorstandsvorsitzenden Lars Hinrichs finden Sie hier: https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=7049992;articleid=7049992#7049992

  26. Den ganzen Aufschrei hätte es nie gegeben, hätte Xing von Anfang an automatisches Profit-Sharing angeboten für alle, die sich für Werbung auf ihrem Profil entscheiden, und es von Anfang an als initial deaktivierte Option offeriert, dafür aber stark auf der user-eigenen Startseite beworben.

    Klar, in 99% der Fälle wären das Kleinstbeträge gewesen, die die Premiumgebühr für die Leute nicht wieder reingeholt hätten. Aber rein psychologisch (und darum geht es im Umgang mit Kunden IMMER wie ein Business-Netzwerk wissen sollte) hätte das prima funktioniert, und mehr Leute hätten die Werbevariante aktiviert als jetzt. Was hab ich davon, die Option aktiviert zu lassen? Nichts. Was kostet es mich, sie zu deaktivieren? Dank flinkem Ajax ein Klick und weniger als eine Sekunde. Was wird also jetzt für Xing dabei rausspringen? Werbung nur auf so gut wie toten Profilen, ergo kaum Werbeeinnahmen, und eben der aktuelle Kurssturz.

    Waren denn da alle schon im Weihnachtsurlaub? What part of \“read-write web\“ do you guys not understand?

  27. Unfassbar albern das alles.

    Habt ihr nix anderes zu tun als euch über blöde Werbebanner aufzuregen?

  28. Ja, der Nico, der Lumma, ist ja ein ganz cleverer. Wenn alle in ein Horn blasen, dann blase doch von der anderen Seite und alle werden mit Dir diskutieren und über Dich berichten.

    Gratulation für diesen Schachzug :-)

    Interessant finde ich, dass derzeit zig Gruppenmoderatoren den aktiven Widerstand proben. Hier blöken nicht ein paar Blogger rum,sondern die Community schlägt zurück.

    Und natürlich geht es nicht darum, dass XING jetzt Werbung einblendet. Ansonsten hätte es die Aufregung viel früher gegeben, als Lars das erste Mal mitteilte, dass er mit Werbung Geld verdienen wolle.

    Ansonsten kann ich Philipp nur zustimmen. Wer seine Community an wichtigen Entscheidungen beteiligt (Entscheidungsfindung, Kommunikation, Revenue) wird mit ihr auch viel Spaß haben.

  29. nee, Burkhard, so clever bin ich gar nicht. aber wenn ich anderer meinung als der grassierende blogmob bin, dann schreibe ich es auch, jedenfalls wenn ich gerade in der stimmung dazu bin und zeit habe. :)

  30. haha, Schachzug vom Lumma, fällt diese idee schon unter \“grober Unfug\“?

    Ich finde die Lösung von Herrn Hinrichs korrekt und würde sagen direkt so und die Nörgler hätten diesen Eintrag hier verdient gehabt.

  31. nun, im Prinzip könnte man es als kommunikativen Gau betrachten. Allerdings ist so XING wieder in aller Munde. Kalkuliert oder nicht, es bleibt ein Geschmäckl. An den fragwürdigen Datenschutzumsetzungen hat sich nichts geändert.

  32. Bin auch Premiummitglied bei Xing. Grundsätzlich ja ganz ok. Was mich stört ist das ich für Grundfunktionen bezahlen muss! Wenn kein Premiummitglied bin wird mein Profil für Werbung missbraucht. Ich denke es ist mein Privateigentum auf dem Werbung nichts zu suchen hat. Deshalb habe ich mit freunden jetzt einen Alternative programmiert. Sie ist aber erst online gegangen und ist auch noch in der Beta. Bietet alles was Xing auch hat nur kostenlos und zusätzlich kann man seine Firma in einer Firmendatenbank eintragen. Aber keine Werbung auf den Profilen. Ihr findet das Angebot unter http://www.your-mesh.de Zu einem späteren Zeitpunkt soll es noch Premiumangbote geben mit zusätzlichen Funktionen Kalender oder eine Projektplanung.