25. Januar 2008

Facebook-Gruppe: Freiheit für Loki und Helmut!

Eine Strafanzeige gegen Loki und Helmut Schmidt wurde gestellt, und auch als oft von Rauchern genervter Nichtraucher finde ich durchaus, dass man es übertreiben kann:

“Die beiden rauchen immer wieder rücksichtslos im Beisein Unbeteiligter”, so Horst Keiser, Vorsitzender des Vereins. Anlass waren Bilder des Altkanzlers, der mit seiner Frau während des Neujahrspunsches im Winterhuder Fährhaus genüsslich paffte. Auch gegen den Fährhaus-Intendaten Michael Lang habe der Verein Anzeige erstattet. Keiser: “Das ungesetzliche Verhalten wurde unterstützt, indem ein Aschenbecher trotz Rauchverbots gereicht wurde.” Kommentar von Rüdiger Bagger, Sprecher der Staatsanwaltschaft: “Wir prüfen das.”

Daher mein Aufruf: Freiheit für Loki und Helmut!

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... da ku00c3u00b6nnen sich die Gutmenschen jetzt wieder daran weiden, dass sie ein Lasten nicht haben und das dann auch der ganzen Welt vorfu00c3u00bchren mit u00c3u00bcberzogenen Forderungen. Haben Sie auch schon Kalle Napf von um die Ecke mediewirksam an den Pranger gestellt? Vermutlich nicht, lohnt nicht.
Und dann wu00c3u00bcu00c3u009fte ich gern, ob alle, die jetzt schreien immer fein ihren Mu00c3u00bcll trennen, nie bei rot u00c3u00bcber die Strau00c3u009fe laufen, nie anfahren ohne angeschnallt zu sein oder falsch parken, ihre Steuer rechtzeitig zahlen, alle ebay-Verku00c3u00a4ufe angeben .... aber das zu00c3u00a4hlt ja nicht beim Gutmenschsein:-)

Zum Glu00c3u00bcck sitzt ja auf der u00c3u00b6ffentlichen Seite wohl jemand mit Sinn und Verstand, das zu erwartende Buu00c3u009fgeld wird wohl kein Problem darstellen, wenn es denn gezahlt wird...

Das war auch mein erster Gedanke. Doch nach etwas Gru00c3u00bcbeln bin ich anderer Meinung. Kein Politiker hat so oft von Pflichtbewusstsein und u00c3u00a4hnlichen Tugend schwadroniert wie Helmut Schmidt - da lass ich es ihm auch mit seinen fast 90 Jahren nicht durchgehen, dass er sich so u00c3u00bcber ein Gesetz hinwegsetzt. Und wie heiu00c3u009ft es in der Erklu00c3u00a4rung der Menschenpflichten, die Schmidt als Erstunterzeichner zu verantworten hat: "Alle Menschen haben die Pflicht, Luft, Wasser und Boden um der gegenwu00c3u00a4rtigen Bewohner zu schu00c3u00bctzen." Fu00c3u00bcr die Luft der Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung scheint das nicht zu gelten.